Allgemeines zur Diabetes

Der Anteil der an Diabetes erkrankten Personen in Deutschland nimmt immer weiter zu. Dies ist Medizinern zufolge auf die ungesunde Lebensweise der Menschen heutzutage zu schließen. Denn häufig haben sie so viel Stress, dass die Zeit für gesundes und ausgewogenes Essen fehlt und sie deshalb auf Fast Food oder Fertiggerichte zurückgreifen. Durch die Fettleibigkeit, unter der aus diesem Grund viele Menschen leiden, entwickelt sich verstärkt eine Diabetes-Erkrankung. Um auf dieses Krankheitsbild aufmerksam zu machen, wird seit dem Jahr 1991 der Weltdiabetestag im November gefeiert. Unter dem Diabetes mellitus versteht man eine Zuckerkrankheit, bei der Betroffene Zucker mit dem Urin ausscheiden. Deshalb können Ärzte diese Krankheit mit Hilfe von Urinuntersuchungen feststellen. Es handelt sich hier um eine Störung des Stoffwechsels, aus der eine Überzuckerung des Blutes resultiert. Obwohl viele Menschen glauben, dass nur ältere Personen und Übergewichtige an dem Diabetes erkranken, gibt es genug Gegenbeispiele. So können auch schon Kinder und Untergewichtige unter dieser Krankheit leiden.

Verschiedene Diabetes-Typen

Alle zuständigen Organisationen, also die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sowie die amerikanische Diabetes-Gesellschaft (ADA) und die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG), unterscheiden den Diabetes seit 1998 nach der Ursache in zwei Haupt-Typen. Nach deren weiteren Unterteilung gibt es insgesamt vier Kategorien. An Typ-1-Diabetes Erkrankte leiden üblicherweise unter einem absoluten Insulinmangel. Bei Typ1a liegt eine Autoimmunerkrankung vor, bei Typ 1b ist die Ursache bislang allerdings noch unbekannt. Die Erkrankten, die unter einem Typ-2-Diabetes leiden, haben mit einem relativen Insulinmangel sowie mit Sekretionsstörungen zu kämpfen. Der Typ 2a entsteht ohne Fettleibigkeit, der Typ 2b resultiert dagegen aus einer Fettleibigkeit.

Urinuntersuchungen zum Nachweis von Diabetes mellitus

Urinuntersuchungen sind ein relativ zuverlässiges Instrument zum Nachweis einer Erkrankung an Diabetes. Denn mit ihr ist es möglich, im Urin die Ausscheidung von Glukose zu belegen. Daneben können mit Urinuntersuchungen so genannte Ketone im Urin nachgewiesen werden. Bei einem erheblichen Insulinmangel kann die Säure in den Ketonen zu einer Übersäuerung im Blut führen. Diabetes-Kranke können mit speziellen Teststreifen selbst die Ketonkörper in ihrem Harn messen.

Therapie

Grundsätzlich ist ein gesunder Lebensstil zu empfehlen, um die Wahrscheinlichkeit einer Diabetes-Erkrankung des Typs 2 zu reduzieren. Eine Heilung der Typ-1-Diabetes ist jedoch nicht möglich. Patienten sind gezwungen, ihr Leben lang das fehlende Insulin dem Körper künstlich zuzuführen.

Tags: Diabetes, Fettleibigkeit, Typ

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