Auch Schenken will gelernt sein
Egal ob Weihnachten, Geburtstag, Hochzeitstag oder Hochzeit, Taufe, Muttertag, Valentinstag oder eine ganz normale Einladung, die Auswahl der Geschenke zu solch einem Fest sollte man mit Bedacht treffen. Schließlich will man dem Anderen eine Freude bereiten und ihn nicht enttäuschen oder gar ins Fettnäpfchen treten. Am ehesten passiert dies, wenn man den oder die Beschenkten noch gar nicht oder nicht gut genug kennt.
Insgesamt kann man sagen, dass es wichtig ist, dass der Beschenkte merkt, dass Sie sich Gedanken gemacht haben und damit zeigen, dass Sie sich mit seiner Person und seinen Vorlieben, aber auch Abneigungen auseinandergesetzt haben. Außerdem freut es den Beschenkten, wenn man das Geschenk selbst ausgesucht hat. Also nicht schon wieder eine Flasche Wein oder die berühmt-berüchtigte Krawatte für den Herren unter dem Weihnachtsbaum oder das Hundertste Parfum für die Frau zum Hochzeitstag.
Auch bei Einkaufsgutscheinen sollte man lieber vorsichtig sein. Gutscheine im Allgemeinen sollte man sowieso nur dann verschenken, wenn man sich ganz sicher ist, dass dieser auch eingelöst wird und nicht im Schub vor sich hinmodert. Lieber sucht man ein Geschenk aus, kauft dieses und erkundigt sich vorab nach den Umtauschbedingungen, sodass zum Beispiel Größe oder Farbe geändert werden können. Dies ist viel persönlicher.
Zu persönlich sollten die Geschenke aber wiederum auch nicht sein, vor allen Dingen wenn man den Beschenkten noch nicht so gut kennt. Sehr schnell kann dies peinlich werden. Zum Beispiel bei einer Anti-Aging-Creme für die zukünftige Schwiegermutter beim Antrittsbesuch. Da sollte man dann doch besser auf die bewährte Flasche Wein zurückgreifen, sich aber vergewissern, dass es eine besondere Sorte ist.
Geldgeschenke sollten grundsätzlich nur bei engeren Familienmitgliedern, die sich dies ausdrücklich zur Verwirklichung einer größeren Anschaffung wünschen, geschenkt und dann zudem originell verpackt werden.
Am besten ist es jedoch, wenn man etwas schenkt, das einem persönlich auch gefällt, zum Beispiel das momentane Lieblingsbuch oder eine besonders edle Lieblingsnascherei.
Sehr gut kommt es beim Beschenkten auch an, wenn man dem Geschenk eine persönliche Note durch eine ausgewählte Karte gibt. Versehen mit einem passenden Spruch und ein paar netten Zeilen, die auf das Geschenk verweisen, wird dem Beschenkten sicherlich bewusst, dass man sich nicht nur Gedanken gemacht hat, sondern auch Zeit genommen hat.
Wenn man diese Tipps beherzigt, macht das Schenken für alle Beteiligten Spaß und führt nicht zu Ärger und Verdruss an schönen Festtagen.
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Tags: Beschenkten, Geschenk, Gedanken
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