Augen und Sehen

Das Auge spielt in den Darstellungen vieler alter Kulturen und Religionen oft eine besondere Rolle. Poeten apostrophierten es als Spiegel der Seele. Die Augenheilkunde ist von der ersten bis zur letzten Lebensstunde eines Menschen gefordert. Das Neugeborene erblickt das Licht der Welt, und dem Verstorbenen drückt man als letzte ehrfurchtvolle Handlung die Augen zu. Auch Spruch- und Lebenswahrheiten lassen die Bedeutung erkennen, die diesem Sinnesorgan in übertragenem Sinne zuerkannt wird. Augen leuchten vor Freude, man wirft ein Auge auf die liebreizende Nachbarin, die eine Augenweide ist, man schaut sich tief in beide Augen, drückt diese verstehend zu, verständigt sich unter vier Augen und vieles andere mehr, kann ins Auge gehen.
Man sieht also, dass die Augen in unserem Leben eine weitaus wichtigere Rolle spielen, als nur dafür zu sorgen, in Einklang mit dem Lidschatten der Frau, natürlich schön zu glänzen. Auch sollte man sich intensiver um seine Augen kümmern, und nicht nur hin und wieder, im Rahmen der Faltenbehandlung, etwas Augencreme aus der Online Apotheke auftragen. Obwohl sich die Fähigkeit, Lichtreize aufzunehmen, bei nahezu allen höheren Lebewesen sehr gut entwickelt hat und auch der prinzipielle Bau des Lichtsinnesorgans große Ähnlichkeiten aufweist, ist die Sehfähigkeit und das Empfinden des Gesehenen bei verschiedenen Lebewesen sehr unterschiedlich.
Erinnert sei an das nahezu banale Beispiel des Gesichtsfeldes eines Vogels, der durch die seitliche Augenstellung faktisch keine räumlichen Bilder durch Doppelabbildung beider Augen erkennen kann, aber dafür einen ungleich größeren Gesichtskreis (der Blick nach vorn und nach hinten) aufweist. Der prinzipielle Aufbau des Auges lässt vier Anteile erkennen: Einen Schutzapparat, Licht brechende und Licht sammelnde Anteile, Licht empfindliche Rezeptoren und Erregungsleitende Nervenfasern. Hinzu kommen Hilfseinrichtungen wie die Pupille, der Einstellapparat der Augenmuskeln, und andere mehr. Überhaupt ist der Vergleich des Auges mit einer Kamera nahe liegend.

Alle Bilder im Auge entstehen seitenverkehrt und Kopf stehend, was aber vom Gehirn umgehend korrigiert wird. Trägt man als Versuch über Wochen eine Prismenbrille, die gleichfalls zur Umkehrung der Abbildung führt, so werden die jetzt eigentlich richtig stehenden Bilder zunächst als verkehrt empfunden, bis sich der Organismus daran gewöhnt hat. Die Augen liegen gut geschützt in den knöchernen Schädellücken. Die Augenhöhlen sind außerdem durch ein weiches Fettgewebe ausgepolstert. Das Auge ist ein etwa kastaniengroßes rundlich bis ovales Hohlorgan, das von einer kräftigen, weißen Bindegewebshaut wie durch eine Eierschale begrenzt wird. Ausgefüllt wird das Augeninnere durch das Kammerwasser, das zwischen Hornhaut und Linse liegt, und durch ihre Faserstruktur besitzt die Linse eine Eigenelastizität.

Tags: Augen, Auge, Licht

« zurück weiter »

Die 10 beliebtesten Artikel:

  1. Frauen verführen ohne sich zu verstellen
  2. Rollatoren speziell für die Wohnung
  3. Chat mit Webcam live
  4. Kostenlose Strickanleitungen für Jung und Alt
  5. Im privaten Umfeld einen Dieb überführen
  6. Die Kurtisane von Escort Wien und ihr Geschäftsmann
  7. Ein Handy für den Notfall ? egal ob für jung oder alt
  8. Hilfsmittel für Senioren - Treppenlifte
  9. Santander CleverCard ideal für Reise und Urlaub
  10. Ein Blick auf Treppenlifte

5 Zufallsartikel aus dem Artikelverzeichnis:

  1. Integration neuer Mitarbeiter durch Sport
  2. Ein Bierbad entschlackt und entspannt
  3. Kopf- und Rückenbeschwerden
  4. Darf Schönheit natürlich sein, oder sollte man gegebenfalls dem Aussehen auf die Sprünge helfen
  5. Außerkörperliche Erfahrungen bewusst herbeiführen