Aus vergangenen Zeiten
Der Thüringer Wald und das Umland von Thüringen sind in den Zeiten der ehemaligen DDR ein beliebtes Ferienziel für viele Bewohner der Republik gewesen, schließlich kann man in dieser Region der Natur sehr nahe kommen und sich unmittelbar an ihr erfreuen. Ein besonderes Ziel für die Reise stellte sicher damals bereits Sonneberg dar, die östlichste Kreisstadt in Ostdeutschland und bereits vor der Zeit des Arbeiter- und Bauernstaates zu Weltruhm gelangt, dank seiner Produktionsstätten von Spielwaren war es Anfang des 20.
Jahrhunderts viele Jahre lang die Weltspielzeugstadt und ein weltweiter Inbegriff für Qualität aus Deutschland, bis zu 20% Weltmarktanteil konnte die hiesige Industrie erreichen, ein Wert, den heute nur noch wenige Unternehmen erreichen. Der Ruhm verblasste und der eiserne Vorhang tat sein übriges, so dass die nahe Grenz zu Bayern den ehemaligen Bürgerinnen und Bürgern der DDR nicht positiv aufgefallen sein dürfte, anders als heute, wo man problemlos Landesgrenzen überschreiten und so die Natur grenzenlos genießen kann. Nicht unbedingt fußläufig zu erreichen, dafür unbedingt einen Besuch wert ist die älteste erhaltene Burganlage in der fränkischen Schweiz, die Burg Pottenstein im gleichnamigen Ort gelegen. Dort werden in regelmäßigen Abständen Ausstellungen und kulturelle Leckerbissen präsentiert, in einem Ambiente, das lange vergangene Zeiten aufleben lässt. Wer mag, kann in der Umgebung auch eine Tropfsteinhöhle besichtigen.
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