Badezimmer als Beauty Farm
Die Zeiten, in denen das Bad nur Reinigungszelle war, sind lange vorbei. Baden und Duschen wird heute mit duftenden Zusätzen zum wahren Genuss und die Hautpflege für manche zum Hobby. Ob bei der Faltenbehandlung durch Antifaltencreme, Anti Aging Pflege und Co, oder nur durch die Überbenutzung von Wasser und Seife, häufig wird zuviel des Guten getan, und ein Zuviel kann auch bei der Körperpflege schaden. Natürlich schön wird man nicht durch die massige Anwendung von Kosmetikprodukten, sondern durch eine kontinuierliche und gezielte Hautpflege.
Wasser und Seife entziehen der Haut immer Feuchtigkeit. Deshalb sollten Sie die Verwendung von Seife auf die Körperteile beschränken, die echte Reinigung nötig haben, wie zum Beispiel sehr schmutzige Hände oder Füße. Für die übrigen Körperpartien reicht das warme Duschwasser. Wenn man stark geschwitzt hat, sollte man anstatt Seife ein mildes Duschgel verwenden. Wechselduschen machen munter. Zwei Minuten warm, danach 30 bis 60 Sekunden kalt duschen. Das bringt den Kreislauf und die Durchblutung auf Hochtouren und hält die Blutgefäße elastisch.
Das Bindegewebe bleibt straff, und die Abwehrkräfte werden gestärkt. Wenn Sie nach einem anstrengenden Tag ein entspannendes Vollbad nehmen wollen, dann sollten Sie auch hier daran denken, dies nicht länger als 20 Minuten und nicht heißer als 37 Grad Celsius zu genießen, weil Wärme, Wasser und Badeschaum der Haut viel Feuchtigkeit und Fett entziehen. Trockene Haut freut sich deshalb über Öl und Cremebäder. Damit sparen Sie das anschließende Cremen ein, was ansonsten nach jeder Dusche und jedem Bad ein absolutes Muss ist. Trockene Haut braucht eine fetthaltige Emulsion, normale Haut ist mit einer Feuchtigkeit spendenden Bodylotion gut versorgt, und fettige Haut kommt sogar ganz ohne Creme aus.
Schon beim Eincremen stellen Sie fest, es macht Spaß und tut wohl, die Körperlotion langsam und mit Genuss einzumassieren. Hier beginnt bereits die entspannende Wirkung einer Massage. Nach einer Ganzkörpermassage fühlt man sich wie neugeboren. Sie entspannt Muskeln und Nerven und wirkt gleichzeitig auf Körper und Seele. Systematisches Streicheln, Kneten und Pressen beeinflusst Blutkreislauf und Nervensystem. Massiert wird immer in Richtung Herz. Das beschleunigt den Fluss des sauerstoffarmen Blutes von den Muskelzellen zum Herzen und damit den Abtransport von Stoffwechselendprodukten. Obwohl die Körperfunktionen auf Hochtouren laufen, lässt der Massierte die Seele baumeln und genießt die totale Entspannung. Glücklich kann sich jeder schätzen, der von seinem Partner oder einem Freund, in einer ruhigen Stunde, massiert wird. Eine regelmäßige Massage bessert auch die Orangenhaut an Po und Oberschenkeln.
Tags: Haut, Seife, Feuchtigkeit
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