Bau der Haut

?Die Haut heißt Haut, weil man darauf haut.? So definiert der sprichwörtliche Berliner Volkswitz die Funktion eines Organs, das man mitunter gar nicht als eigentliches Körperorgan anzusehen gewillt ist. Und trotzdem ist die Haut weit mehr als nur äußere Umhüllung oder Träger für raffinierte kosmetische Produkte. Sie ist nicht nur dazu da, um Faltencreme oder andere Mittel aus der Online Apotheke von Neu Pillenpharm aufzutragen, sondern ist in die gesamten Körperfunktionen des Menschen einbezogen, und stellt ein wichtiges Sinnesorgan dar. Die Haut des Menschen besteht aus drei Schichten, eine vierte äußere Schmutzschicht oder das Make-up nicht mitgerechnet. Dieser prinzipiell in allen Hautabschnitten vorhandene dreischichtige Bau variiert jedoch hinsichtlich seiner Ausdehnung.

Die Hornschicht ist bekanntlich an der Fußsohle wesentlich dicker als im Bereich des Gesichtes. Auch Zahl und Form der Hautanhangsbebilde differieren, beispielsweise die Behaarung, Handteller und Fußsohlen weisen keine Flaumbehaarung auf. Die äußere Hautschicht ist die Oberhaut oder Epidermis. Sie besteht wiederum aus verschiedenen Schichtungen. Die äußere Körperbegrenzung ist die Hornschicht. Sie ist allerdings sehr dünn. Nur an mechanisch belasteten Stellen, wie der Fußsohle und den Schwielen, kann sie mehrere Millimeter dick werden. Die Hornschicht enthält keine Blutgefäße und keine Nerven, es ist folglich schmerzlos, sie zu durchtrennen. Auch eine Blutung setzt nicht ein. Es ist eine abgestorbene Deckschicht. Unmittelbar unter der Hornschicht liegt als wesentlicher Bestandteil der Oberhaut die Keimschicht. Mehrere Lagen Epithelzellen sind in dieser Schicht mit feinen Fibrillen verzahnt.

Sie enthalten körpereigene Substanzen zum Schutze der Haut, Schmierstoffe für die Hornschicht, aber auch das Hauptpigment Melanin, das je nach Lichteinwirkung, Typ und Hautregion in unterschiedlicher Konzentration in den unteren Bereichen dieser Keimschicht liegt. Die Keimschicht bildet stets neue Zellen als Ersatz für abgeschilferte, absterbende Epithelien. Die zweite Hautschicht, die Lederhaut, ist der eigentliche Funktionsträger der Haut. In dieser relativ breiten Schicht liegen die Blutgefäße, die Nerven, die verschiedenen Sinneskörperchen. Drüsenkörper sind hier eingebettet. Auch der Haarbalg entspringt in der Lederhaut. Wellenförmig sind Oberhaut und Lederhaut miteinander verbunden, es gibt also keine glatte Linie als Grenze.

An die Lederhaut schließt sich die Unterhaut an, die in bindegewebigen Kammern, reichlich Fettzellen enthält. Sie ist gleichsam die Federung, die Gleitschicht der Haut, durch die ein Mitgehen bei Körperbewegungen, ein Dehnen und Raffen möglich wird. Schweißdrüsen bestehen aus einem Knäuel Sekret produzierender Zellen und einem Ausführungsgang, der korkenzieherartig die oberen Hautschichten durchdringt. Weitere Hautdrüsen sind die Talgdrüsen. Die Haut ist also als Sinnes-, Ausscheidungs- Regulations- und Schutzorgan für den Menschen immens wichtig.

Tags: Haut, Hornschicht, Lederhaut

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