Bilderrahmen sind wie Schmuck
Was wäre eine Dame ohne Schmuck? Was wäre ein Leben ohne Abwechslung? Was wäre ein Leben in Uniformität? Was wäre ein Bild ohne Rahmen?
Man stelle sich eine Wand vor, die mit Bildern beklebt direkt vor einem liegt. Da nur wenige Menschen über ein so genaues Augenmaß verfügen, hängen die an der Wand befestigten Bilder nicht auf einer Linie und es entsteht beim Anblick der schiefen Dekorationen leicht das Gefühl, in einem schwankenden Schiff gelandet zu sein.
Da wir mittlerweile das Alter hinter uns gelassen haben, in welchem wir unsere Bandidole in überproportionierten Dimensionen an die Wände unserer Räume plakatieren, können wir uns der Königsdisziplin der Wanddekoration zuwenden, den Bilderrahmen.
Nun, der Laie sieht in diesem Möbelstück einfach nur vier zu einem Rechteck montierte Leisten. Der Kenner weiß aber, dass dahinter weit mehr steckt als nur eine geometrische Form. Ein Bilderrahmen betont im Idealfall die Schönheit des Exponates oder er unterstreicht dessen Extravaganz. In dieser Hinsicht ist der Rahmen vergleichbar mit dem Schmuck einer Frau. Er sollte ihre Vorzüge hervorheben und nicht kaschieren.
Bei der Wahl des idealen Rahmens seien ein paar Grundregeln genannt. Vermeiden Sie es, bei der Farbwahl der Einrahmung Töne zu verwenden, die nicht in Ihrem Bild vorhanden sind. Konkret gesprochen. Man sollte keinen kornblauen Bilderrahmen mit einer Replik eines Dürers kombinieren. Ebenso wäre es zumindest bei einem Großteil von Fotografien befremdlich, wenn sie in einem verspielten Barockrahmen mit Goldverzierungen untergebracht würden.
Betrachten sie Ihre Bild vor der Einrahmung genau. Ist es eher natürlicher Natur, in erdfarben gehalten und ist darauf Vegetation abgebildet? Vielleicht wäre dann ein Holzrahmen angebracht, der mit klarem Lack behandelt wurde und Natürlichkeit ausstrahlt. Ist Ihr Exponat eine Fotografie, dann sind Aluminiumrahmen eine gute Wahl. Besonders in schwarzweiß gefertigte Fotos im Großformat werden durch die kühle Eleganz der Bilderrahmen aus Aluminium eindrucksvoll in Szene gesetzt. Darüber hinaus bieten sich hier zusätzlich Galerieschienen an, denn auf diese Weise lassen sich mehrere Bilder nebeneinander arrangieren und ergeben zusammen ein harmonisches Ensemble.
Ziehen wir nochmals den Vergleich mit dem Schmuck für die Dame heran. Ebenso wie dieser verhält sich der Bilderrahmen im Raum. Der Rahmen kann noch so gut mit dem eingestellten Bild harmonieren, wenn er nicht in die Räumlichkeit passt, wirkt die Einfassung wie ein Fremdkörper. Dominieren eher warme Töne in einem Zimmer, ist ein Holzrahmen wiederum eine gute Wahl. Sind die Räumlichkeiten eher frisch und blendend gehalten, können Aluminiumrahmen oder Kunststoffrahmen mit den passenden Inhalten an der Wand befestigt werden.
Zusammenfassend ist es wichtig, sich vor der Befestigung eines Bilderrahmens bewusst zu machen, dass dieser eine doppelte Funktion erfüllt. Einerseits sollte die Einfassung das Bild in den Vordergrund rücken, zum anderen ist sein Zusammenspiel mit der Räumlichkeit ebenfalls zu bedenken. Der Schmuck unterstreicht die Schönheit einer Frau, deshalb sollte sie aber nicht mit einem Diamantkollier ins Fitnessstudio an die Geräte gehen.
Tags: Bild, Bilderrahmen, Schmuck
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