Das BWL-Studium kurz vorgestellt
Die Betriebswirtschaftslehre gehört zu den Wirtschaftswissenschaften und betrachtet wirtschaftliche Fragestellungen speziell aus der Sicht eines Betriebes.
Sie ist mit der Volkswirtschaftslehre verwandt, nimmt aber eben stets die Perspektive des Betriebes ein und untersucht weniger, wie in der VWL üblich, das Wirtschaftssystem als ganzes.
Die BWL umfasst eine ganze Reihe an unterschiedlichen Teilgebieten wie Management, Rechnungswesen, Produktionsmanagement, etc. All diese werden in der Regel im BWL Studium zumindest in ihren Grundlagen gelehrt. Auf welche Bereiche hierbei besonders viel Wert gelegt wird, ist jedoch von Universität zu Universität sehr unterschiedlich. Auch innerhalb einer Universität oder Hochschule hat man als Student meist noch die Möglichkeit, über Wahrfächer die eigene Spezialisierung zu beeinflussen. Außerdem gibt es, vor allem an Fachhochschulen, häufig BWL-Studiengänge, die von vorn herein stark spezialisert sind. So kann man hier beispielsweise oft speziell Marketing, Qualitätsmanagement oder Personalwesen studieren.
Um ein BWL Studium an einer deutschen Universität aufnehmen zu können, benötigt man die allgemeine Hochschulreife oder das Fachabitur. Häufig ist die Zulassung außerdem durch einen Numerus Clausus beschränkt, das heißt man benötigt eine bestimmte Note im Abiturszeugnis, um einen Studienplatz zu erhalten. Außerdem werden häufig Fremdsprachenkenntnisse vorausgesetzt. Zumindest die englische Sprache sollte man für das BWL-Studium sicher beherrschen, denn auch an deutschen Universitäten werden teilweise Vorlesungen auf Englisch gehalten und im späteren Berufsleben sind Englischkenntnisse sowieso unabdingbar. An einigen Universitäten muss man für die Zulassung zum BWL-Studium daher sogar einen Sprachtest absolvieren. Neben Sprachkenntnissen und Abitursnote legen viele Hochschulen außerdem Wert auf bereits geleistete Praktika oder sonstige außerschulische Aktivitäten wie etwa die Teilnahme an Wettbewerben oder Engagement im Sport- oder Musikverein. Eine weitere Voraussetzung um erfolgreich BWL studieren zu können ist selbstverständlich, dass man sich für wirtschaftliche Fragestellungen interessiert und am besten auch das wirtschaftliche Tagesgeschehen mit Interesse verfolgt.
Wer im BWL-Studium bereits erste Praxiserfahrungen sammmeln will und Kontakte zu potentiellen späteren Arbeitgebern knüpfen möchte, für den sind Berufspraktika unerlässlich. Genau diese praktischen Aspekte kommen vor allem an Universitäten häufig viel zu kurz. Einige Universitäten schreiben dafür zumindest ein dreimonatiges Praktikum in der Studienordnung vor, andernorts sind Studenten hier aber völlig auf ihr eigenes Engagement angewiesen. Wer ein oder mehrere Praktika im BWL-Studium absolviert, hat deutlich bessere Berufschancen nach dem Studium und hat außerdem die Chance, sich verschiedene Fachbereiche und Branchen anzusehen und herauszufinden, was für ihn das Richtige ist.
Tags: Bwl, Universitäten, Bwl-studium
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