Das Leben als Expatriates

Ein Expatriate, was ist das überhaupt? Heutzutage gibt es weltweit mehr als 170 Millionen Expatriates, also Menschen, die außerhalb ihres Heimatlandes leben, studieren oder arbeiten. Der Expatriate ist im Gegensatz zum Migranten eine Person, die nur vorrübergehend im Ausland lebt, also nicht vorhat, dort ansässig zu werden - im Normalfall stammt der Expatriate aus einer westlichen Gesellschaft und geht für einen begrenzten Zeitraum ins Ausland, entweder in den Osten oder in dritte Weltländer. Der Expatriate gehört keiner bestimmten Altersklasse an: wer kennt nicht einen Jugendlichen, der für einen gewissen Zeitraum im Ausland studiert, einen Arbeiter, der von seiner Firma in ein fremdes Land geschickt wird oder einen Rentner, der seine Alterstage lieber im sonnigen Süden verbringt? Die Expatriates unterscheiden sich auch dadurch von den Migranten, dass sie generell ihre Kultur beibehalten, die soziale Integration ist somit etwas schwieriger - ein Expatriate wird immer als Ausländer anerkannt. Generell spricht man bei einem Expatriates von einer hochqualifizierten Person, die im Ausland Führungspositionen einnimmt. Aufgrund Ihrer hohen Qualifikationen und dem niedrigen Lebensniveau des Ziellandes, leben die Expatriates nichts selten wesentlich besser im Ausland, als das sie es in der Heimat tun würden. Eines der auf der Hand liegenden Probleme des Expatriates ist die Sprachbarriere. Oftmals spricht der Expatriate die Sprache des Ziellandes (noch) nicht und ist deswegen auf besondere Dienstleistungen in der Muttersprache angewiesen. Der Expatriate ist also ein Mensch, der besondere Bedürfnisse hat, weswegen wir Ihnen mit unserem qualifizierten Team gerne mit Rat und Tat beiseite stehen. Häufig auftretende Probleme sind das erlernen der Sprache, die Wohnungssuche, das Finden einer geeigneten Schule für die Kinder, die Finanzen, sich um die Krankenversicherung zu kümmern und neue Freundschaften zu schließen. Expatriates, die von ihrer Firma ins Ausland geschickt werden haben oftmals den Vorteil, gut behandelt zu werden. D.h. es wird für eine private Ausbildung der Kinder gesorgt (oftmals in zweisprachigen Schulen, oder sogar Schulen, die in der Muttersprache unterrichten), es wird sich um eine nette Wohnung gekümmert, das Gehalt steigt usw.
Was das Zielland angeht, so ist Spanien ein beliebter vorläufiger Wohnort, die Integration fällt im europäischen Raum allgemein leichter als in Arabien oder China, und die Expatriaten sind auch hier eher bereit, die Sprache der vorläufigen Heimat zu lernen und Freundschaften zu schließen. Wie schon erwähnt gibt es heutzutage schon ein gro?e Anzahl von Expatriates und es wird vorausgesehen, dass diese Anzahl in Zukunft noch drastisch zunimmt, im Jahr 2010 sollten es etwa 200 Millionen Menschen sein.

Tags: Expatriate, Expatriates, Ausland

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