Das sollten Sie über das Elterngeld wissen

In der Bundesrepublik Deutschland erhalten Eltern nach der Geburt ihres Nachkommens finanzielle Hilfestellung vom Land. Doch auf in welcher Höhe Geld haben sie wie lange Anrecht? Alle Eltern sollten definitiv folgende Gesichtspunkte kennen.


Einen monetären Ausgleich können alle Erziehungsberechtigte beanspruchen, die ihr Kleinkind nach der Geburt versorgen, und die in der Woche nicht mehr als Dreizig Stunden tätig sind. Elterngeld beantragen können in Deutschland alle stellen, die einen deutschen Reisepass besitzen, Bewohner der EU sind oder eine legale Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland aufweisen.


Über welchen Zeitraum erhält man Elterngeld?


Das Elterngeld kann von Singles volle 14 Monate lang bezogen werden. Eheleute erhalten nur dann die ganzen 14 Kalendermonate lang Elterngeld, wenn der Bezugszeitraum untereinander aufgeteilt wird. Der eine Elternteil hat die Möglichkeit, das Elterngeld 12 Kalendermonate lang zu beziehen, der andere für min. zwei Monate.

Der Bezug von Elterngeld kann auf 28 Monate ausgedehnt werden - allerdings bleibt die ausgezahlte Gesamtsumme gleich. Bestünde ein monatlicher Bezug von 1400 Euro, so würde sich die Ausschüttung auf 700 Euro im Monat verringern, dafür aber den doppelten Zeitraum dauern. Es besteht für die Eltern die Gelegenheit, die Kalendermonate unterschiedlich aufzuteilen: Während z. B. die Mutter zwei Kalendermonate Muttergeld und fünf Monate Elterngeld bekäme, wären es beim Vater sieben Kalendermonate. Jedes Paar sollte sich vorher ausrechnen, welches Modell am besten zu ihm passt.

Wie viel Elterngeld erhalten die Eltern?

Der Mindestbetrag liegt bei 300 Euro, der Höchstbetrag bei 1800 Euro im Monat - dies bleibt seit der Neuregelung 2011 unverändert. Das durchschnittliche Einkommen der letzten 12 Monate vor der Geburt des Babys wird als Grundlage für die Berechnung der Höhe des Elterngeldes genommen, üblicherweise handelt es sich um 67 Prozent des Verdienstes.

Geringverdienende, deren Einkommen im Monat unter 1000 Euro liegt, erhalten eine schrittweise Erhöhung der Leistung um 100 Prozent. Für jeden einzelnen Monat, bei dem der Verdienst unter 1000 Euro liegt, bekommt der Bezugsberechtigte zu den 67 Prozent noch 0,1 Prozentpunkte dazu. Zur Ermittlung des Nettoeinkommens erfolgt der Abzug von Sozialabgaben, Steuern und einer Pauschale für Werbekosten von 76,67 Euro monatlich.

Achtung: Bei der gesetzlichen Krankenkasse Versicherte brauchen während des Elterngeldbezugs keine Beiträge an die Krankenkasse zu leisten, Versicherte bei den privaten Krankenkassen müssen weiterhin die gewohnten Krankenkassenbeiträge bezahlen.

Wie ist das Elterngeld zu beantragen?

Die Erziehungsberechtigte sollten vor allem darauf achten, das Elterngeld nicht zu spät zu beantragen, da im Nachhinein nur für die letzten drei Lebensmonate vor Antragseingang Elterngeld gezahlt wird.

Nicht zu vergessen ist, dass dem Elterngeldantrag noch einige Unterlagen beigelegt werden müssen, wie zum Beispiel eine Geburtsbescheinigung für das Baby, ein Nachweis über die Einkünfte vor der Geburt und eine Erklärung über die geplante zukünftige Arbeitszeit. Elterngeld Beantrgung muss bei der entsprechenden Elterngeldstelle eingereicht werden.

#BREAK#

Tags: Elterngeld, Euro, Kalendermonate

« zurück weiter »

Die 10 beliebtesten Artikel:

  1. Frauen verführen ohne sich zu verstellen
  2. Rollatoren speziell für die Wohnung
  3. Chat mit Webcam live
  4. Kostenlose Strickanleitungen für Jung und Alt
  5. Im privaten Umfeld einen Dieb überführen
  6. Die Kurtisane von Escort Wien und ihr Geschäftsmann
  7. Ein Handy für den Notfall ? egal ob für jung oder alt
  8. Hilfsmittel für Senioren - Treppenlifte
  9. Santander CleverCard ideal für Reise und Urlaub
  10. Ein Blick auf Treppenlifte

5 Zufallsartikel aus dem Artikelverzeichnis:

  1. Empanadas: Typisches Mallorca-Gericht zur Osterzeit
  2. Der Ratenkredit und die Menschen
  3. Diesel Lampe
  4. Spielwaren müssen sicher sein
  5. Zeitarbeitsfirmen sind weiterhin auf dem Vormarsch