Der Stoffwechsel der Haut
Die Haut kann nur dann natürlich schön aussehen, wenn ihr Stoffwechsel vernünftig und ohne Einschränkungen funktioniert. Keine Antifaltencreme, Anti Aging Creme oder andere Produkte zur Faltenbehandlung können ihre Wirkstoffe optimal zum Einsatz bringen, wenn der Stoffwechsel der Haut gestört ist. Neben einem intensiven eigenen Stoffwechsel, nimmt die Haut, als größtes Organ des menschlichen Körpers, an allen Stoffwechselvorgängen teil. Da sie in den gesamten Körperstoffwechsel integriert ist, erhält die Haut alle Nähr- und Aufbaustoffe über den Blutkreislauf.
Von daher verdient die Ernährung, und damit die Versorgung der Haut von innen, neben einer gezielten kosmetischen Hautpflege, eine besondere Beachtung. Stoffwechsel bedeutet Wechsel von körperfremden in körpereigene Stoffe und Energiegewinnung. Daraus ergibt sich eine Aufteilung in den Baustoff- und den Energiestoffwechsel. Für die Aufrechterhaltung der Hautfunktionen ist eine optimale Versorgung mit Baustoffen und Energieträgern unerlässlich. Durch ihre sehr hohe Zellaktivität benötigt die Haut ständig reichlich Energie und ist somit auf eine ausreichende Nährstoffversorgung angewiesen.
Neben dem katabolen Stoffwechsel, bei dem hochmolekulare Lebensmittelinhaltsstoffe abgebaut und so für die Energiegewinnung herangezogen werden, ist gerade auch für die Haut der anabole Stoffwechsel von großer Bedeutung, bei dem Stoffe aufgebaut werden. Neben Wasser und bestimmten Mineralstoffen sind es vor allem die Proteine, als wichtigste Nährstoffgruppe, die für den Baustoffwechsel unerlässlich sind. Keine Zelle und kein Enzym kann in unserem Körper ohne Eiweiß gebildet werden. Auch für viele Hormone sind Eiweißstoffe Aufbausubstanzen. Ganz aktuell ist die äußerliche Anwendung von Vitamin E. In Cremes oder Lotionen soll es besonders, als natürlicher Vitamin-E-d-alpha-Tocopherol-Ester, tief in die Oberhaut eindringen, und dort seine Schutzfunktion als Antioxidans gegenüber UV Strahlen, Ozon und Luftverschmutzung ausüben, indem es sich an die Zellmembran anlagert.
Wird das Vitamin E äußerlich angewandt, schützt es nicht nur die Hautzellen vor diesen Radikalen und beugt damit Verschleißerscheinungen vor, zum Beispiel durch zu viel Sonne, sondern verbessert außerdem die Hautfeuchtigkeit, sodass die Haut zart und geschmeidig bleibt. Bestimmte Vitamine können noch mehr, als nur auf der Haut zu pflegen und sie zu schützen. Sie heilen an den Stellen, wo man sie zur Wundbehandlung einsetzt. Auch das Vitamin E gehört zu diesen Vitaminen, die eine Heilwirkung zeigen. Wenn es darum geht Entzündungen, wie zum Beispiel Sonnenbrände, zu lindern, ist das Vitamin E, äußerlich angewendet, durch seine entzündungshemmenden Eigenschaften besonders wirksam. Menschen, die zur Ausbildung wulstiger Narben neigen, können durch die Einnahme von hohen Vitamin E Dosen, bei Operationen oder auch Verletzungen, einer zu starken Narbenbildung sehr gut vorbeugen.
Tags: Haut, Stoffwechsel, E
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