Der Typ 1 Diabetes
Es gibt in Deutschland rund acht Milllionen Diabetiker. Die meisten davon, sind vom Typ 2 betroffen. In der Minderzahl befindet
sich der Typ 1 Diabetes. Weil er in den meisten Fällen vor allem bei Menschen im jüngeren Alter auftritt, wird er auch als
jugendlicher Diabetes bezeichnet. Er tritt meistens in einem Alter zwischen 12 - 15 Jahren auf. Natürlich kann es auch jüngere
bzw. ältere Menschen treffen. Aber in diesem Zeitraum ist man am meisten gefährdet, am Diabetes mellitus Typ 1 zu erkranken.
Aber es kann auch ältere Menschen treffen. Sie sind nicht davor gefeiht, sollten sie schon 35 Jahre oder älter sein. Je älter sie sind,
je eher trifft es zu, dass sie an dem häufiger auftretenden Diabetes Typ 2 erkranken.
Da beim jugendlichen Diabetes mellitus kann die Bauchspeicheldrüse bzw. die Beta-Zellen, welche für die Produktion von Insulin in der
Bauchspeicheldrüse zuständig sind, das Hormon Insulin nicht mehr produzieren. Natürich geht die Zerstörung der Beta-Zellen nicht von heute
auf morgen. Dieser Prozess kann eine Weile dauern. Vom Ausbruch des Diabetes mellitus Typ 1 bis zur Erkennung, wo der Körper dann sogenannte
Diabetes Anzeichen von sich gibt, kann es zwei bis drei Monate dauern.
Da die Beta-Zellen kein Insulin mehr produziert, muss es dem Körper also von Hand bzw. von außen zugeführt werden. Dies kann man in verschiedenen
Arten machen. Man kann es zum einen mit einem Insulinpen oder mit einer Insulinpumpe machen. Allerdings ist die modernere und bessere Art die Diabetes
Pumpe. Die Insulinpumpe wird über einen sogenannten Katheter, welcher am Bauch angeschlossen wird, verbunden. Man kann dann einstellen, wie viel Einheiten
die Pumpe jede Stunde spritzen soll. Damit der Katheter nicht verstopft, sollte man ihn alle zwei Tage wechseln. Der Vorteil zum Diabetes Pen ergibt sich
natürlich daraus, dass man mit der Insulinpumpe nur noch ein Insulin benötigt. Außerdem ist man den ganzen Tag mit Insulin versorgt. Und man braucht natürlich nicht
mehr spritzen, sondern wenn man etwas essen will, muss man nur noch die gewünschte Menge einstellen und fertig.
Das Wichtigste aber bleibt ihm trotz der modernen Zeit auch heute nicht erspart. Die Werte und die gespritze Menge an Insulin aufzuschreiben. Dies muss auch ein Typ 1
Diabetiker mit Pumpe noch machen. Denn daraus kann man auch erschließen, ob man etwas verändern sollte oder ob alles so passt.
Der Typ 1 Diabetes lässt sich dank der guten Forschung heutzutage schon sehr gut behandeln. Ganz früher war die Diagnose Diabetes mellitus das Todesurteil. Heutzutage kann
man ihn schon sehr, sehr gut behandeln. Natürlich liegt es an jedem selbst was er aus der Behandlung macht. Das Wichtigste aber ist, dass man den Diabetes Typ 1 gleich von
Anfang an akzeptiert. Sozusagen mich gibt es nur noch mit dem Typ 1. Er gehört zu mir, wie meine Frau oder mein Mann.
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