Der Wille zur Gesundheit

Jeder der schon einmal eine Diät ausprobiert hat, weil er abnehmen und Gewicht verlieren wollte, aber leider nicht erfolgreich gewesen ist, denkt, dass es ein schwieriges Unterfangen ist seine Ernährung umzustellen. Doch eine bisher fettreiche Kost auf eine fettarme Ernährung umzustellen, fällt nicht mehr schwer, wenn Sie erst die nötige Einsicht und auch ein paar praktische Anleitungen dazu haben. Es ist auch dann nicht zu spät, wenn bereits Gesundheitsstörungen, wie beispielsweise erhöhtes Cholesterin, bestehen. Warten Sie aber nicht erst so lange, sondern beginnen Sie schon frühzeitig mit der Vorsorge. Was auch immer individuell zu tun ist, es sollte dabei nie vergessen werden, dass Essen und Trinken, trotz Veränderung der Ernährungsgewohnheiten, dem Menschen auch Genuss und Freude bereiten muss.

Eine Ernährungsumstellung auf gesunde und fettarme Kost kann nicht nur den Cholesterinspiegel senken, sondern lässt auch die überschüssigen Pfunde purzeln. Um falsche Ernährungsgewohnheiten zu ändern, brauchen wir mehr Wissen. Unser Körper ist ein kompliziertes System. Damit es störungsfrei funktionieren kann, werden etwa 50 verschiedene Nährstoffe benötigt. Diese Nährstoffe nehmen wir mit der Nahrung auf. Von Natur aus gibt es kein einziges Nahrungsmittel, mit Ausnahme der Muttermilch für den Säugling, die den Menschen optimal mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt. Nur eine ausgewogene Ernährung kann unseren Bedarf an allen Nährstoffen decken.

Für die vielen Leistungen, die unser Körper bringen muss, braucht er ununterbrochen Energie. Diese Energie bekommt er von Kohlenhydraten, Fetten und Eiweiß. Sie gelangen aus dem Darm auf dem Blutweg in die Körperzellen, wo sie verbrannt werden. Die dabei freiwerdende Energie ist die Antriebskraft unserer Körperzellen. Für die Umwandlung der Energie liefernden Nährstoffe in Körperenergie braucht unser Körper Sauerstoff sowie Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Sie liefern keine Energie (Kalorien), sonder wirken und regeln die Stoffwechselvorgänge oder dienen dem Körper als Bausubstanz. Unser Körper kann sie selbst nicht herstellen und ist daher auf ihre Zufuhr mit der Nahrung vollkommen angewiesen. Da Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente unentbehrlich sind, werden sie als lebensnotwendige Nährstoffe bezeichnet.
Wasser ist das Lösungs- und Transportmittel für die zugeführten Nährstoffe sowie für deren Abbauprodukte, die ausgeschieden werden müssen. Unser Körper besteht zu etwa 60 Prozent aus Wasser. Bereits geringe Wasserverluste stören die Stoffwechselvorgänge. Mit dem Harn, Stuhl und Schweiß scheiden wir täglich Wasser aus. Diese Verluste müssen wir wieder ersetzen. Wichtig für unseren Körper sind schließlich auch unverdauliche Nahrungsbestandteile, die Ballaststoffe. Sie werden zum größten Teil wieder ausgeschieden und liefern daher kaum Energie, haben aber eine wichtige regulierende Funktion bei der Verdauung.

Tags: Körper, Energie, Nährstoffe

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