Der farbenfrohe Zellschutz

Carotinoide kann man regelrecht als farbenfrohen Zellschutz bezeichnen. Die Carotinoide im Obst und Gemüse fallen im wahrsten Sinne des Wortes ins Auge, für das sie letztlich auch nicht unwichtig sind. Sie zeichnen sich nämlich durch leuchtende gelbe bis rote Farben aus, wie wir sie zum Beispiel von den Möhren, Aprikosen oder Tomaten kennen. Diese Farben entstehen dadurch, dass die Carotinoide einen Teil des Lichtspektrums absorbieren. Die satten Farben machen uns all diese gesunden Lebensmittel schmackhaft, was besonders hilfreich ist, wenn wir abnehmen oder Gewicht verlieren wollen.

Diese Lichtabsorption macht wiederum einen Teil der Wirkungen der Carotinoide sowohl in der Pflanze als auch im menschlichen Organismus aus. Sie schützen nämlich die Zellen vor allzu starker Strahlungseinwirkung, vor allem vor der UV Strahlung und ihrer oxidativen Wirkung. Das bekannteste Carotinoid, das Beta Carotin, wird daher auch schon in Form von Bräunungskapseln, als Hautpflege Produkt angeboten, die beispielsweise vor einer Reise in den sonnigen Süden eingenommen werden können. Durch die verstärkte Einlagerung von Beta Carotin in die Haut, erhält diese einen gewissen UV Schutz, wenn sie selbst noch keine Pigmente gebildet hat. In der Pflanze wird vor allem das Photosynthese Pigment Chlorophyll durch Carotinoide vor Zerstörung durch zu starke Strahlung geschützt.

Das grüne Chlorophyll der Pflanze kann wiederum die Carotinoide farblich überdecken, sodass letztere nicht mehr sichtbar werden. Dies ist vor allem bei grünem Gemüse und Salaten, Spinat, Mangold, Broccoli, Grünkohl oder Feldsalat der Fall. In Früchten und Wurzelgemüse findet normalerweise keine Photosynthese mehr statt, sodass die Carotinoide in den Vordergrund treten, zum Beispiel bei Karotten, Kürbis, rotem und gelbem Paprika, Holunderbeeren und Orangen. Auch die Herbstfärbung der Laubblätter ist durch den Abbau des Chlorophylls und dem Hervortreten von Carotinoiden und anderen Farbstoffen in den Blättern bedingt. Von den mittlerweile ca. 600 bekannten Carotinoiden kommen etwa 40 in unserer Nahrung vor.

Sie werden eingeteilt in sauerstofffreie und sauerstoffhaltige Carotinoide. Erstere sind im Gegensatz tu letzteren hitzestabil und werden nicht durch Kochen oder Backen zerstört, sondern werden im Gegenteil hierdurch sogar erst richtig aufgeschlossen. Zu ihnen gehört das Lycopin der Tomate und das Alpha- und Beta Carotin. Beta Carotin ist das bekannteste Carotinoid, das sogar in Algen, Pilzen und Bakterien vorkommt. Es ist auch bekannt unter dem Namen Pro Vitamin A, da aus ihm im menschlichen Körper, durch Spaltung, zwei Moleküle Vitamin A gebildet werden können. Beta Carotin hat im Gegensatz zu Vitamin A den Vorteil, dass es nicht überdosiert werden kann.

Tags: Carotinoide, Beta, Carotin

« zurück weiter »

Die 10 beliebtesten Artikel:

  1. Frauen verführen ohne sich zu verstellen
  2. Rollatoren speziell für die Wohnung
  3. Chat mit Webcam live
  4. Kostenlose Strickanleitungen für Jung und Alt
  5. Im privaten Umfeld einen Dieb überführen
  6. Die Kurtisane von Escort Wien und ihr Geschäftsmann
  7. Ein Handy für den Notfall ? egal ob für jung oder alt
  8. Hilfsmittel für Senioren - Treppenlifte
  9. Santander CleverCard ideal für Reise und Urlaub
  10. Ein Blick auf Treppenlifte

5 Zufallsartikel aus dem Artikelverzeichnis:

  1. Von Muskelshirts und anderen Protzereien
  2. Ein guter Kaffee ist lecker
  3. Kundalini Reiki - ein weltweit verbreitetes Reiki - System
  4. Erfolg kann man lernen
  5. Babyphone mit Kamera Vergleich