Die Verwendung von Apfelessig
Apfelessig ist zwar als Hausmittel seit vielen hundert Jahren bekannt, doch erst in letzter Zeit wurde seine heilende und vorbeugende Auswirkung auf Wohlbefinden, Schönheit und Gesundheit wiederentdeckt. Apfelessig bietet eine breite Palette an Anwendungsmöglichkeiten. Die Geschichte des Essigs ist uralt. Schon die Ärzte der Antike verwendeten ihn zur Heilung von Wunden, Insektenstichen und Schlangenbissen. Die römischen Legionäre mischten ihn auf ihren Kraft raubenden Feldzügen mit Wasser zu einer Art frühzeitlichen Energietrunk. Als Hausmittel wurde er zur Förderung der Verdauung und zu Desinfektionszwecken eingesetzt. Im Jahre 1949 erschien von dem amerikanischen Autor Cyril Scott das Buch ?Cider Vinegar?, in dem Apfelessig als Mittel zur Gesunderhaltung und Lebensverlängerung gepriesen wird.
Seitdem beschäftigen sich vor allem Alternativmediziner mit Apfelessig, doch auch anerkannte Wissenschaftler halten ihn mittlerweile für ein Nahrungsmittel, das auf keinem Speiseplan fehlen sollte. Man kann fast sagen, dass Apfelessig beim Abnehmen und Gewicht verlieren, wie Diätpillen funktioniert. Die im Apfelessig enthaltene Säure hilft, den Organismus zu entgiften, unterbindet Gärungsprozesse im Darm und wirkt aktivierend auf Nieren und Blase. Außerdem hilft es bei Müdigkeit, Halsentzündungen, Gelenkschmerzen, Hautekzemen, Muskelschwäche, Verdauungsstörungen, Insektenstichen, Sportverletzungen und auch Zahnfleischentzündungen.
Der säuerliche Geschmack sowie die antiseptische und konservierende Wirkung werden dem Apfelessig von der Essigsäure verliehen. Essigsäure tötet Fäulnisbakterien, verhindert somit Fäulnisprozesse im Darm und unterstützt die Verdauung. Apfelessig hilft deshalb bei Darmerkrankungen wie Blähungen, Koliken und Durchfall. Außerdem wird die Darmfunktion insgesamt und damit die Verwertung der Nahrung verbessert, eine gute Vorbeugung gegen Darmkrebs und Magengeschwüre. Im Apfelessig findet sich in nennenswerten Mengen vor allem Kalium, das eine positive Wirkung auf die Herzfunktion, den Stoffwechsel sowie den Wasserhaushalt des Organismus ausübt. Außerdem sind in Apfelessig, Silizium, Zink, Kalzium und Magnesium enthalten. Die Zitronensäure hilft dem Organismus bei der Aufnahme von Mineralien.
Apfelessig ist reich an Pektinen aus der Apfelfrucht. Pektine unterstützen die Verdauungsvorgänge im Darm und senken den Cholesterinspiegel. Die Vitamine A, C und E schützen den Darm und stärken das Immunsystem. Apfelessig kann in den unterschiedlichsten Speisen verabreicht werden, man kann ihn aber auch teelöffelweise einnehmen oder mit Mineralwasser zu einem Durstlöscher vermischen. Äußerlich kann er mittels Kompressen und Umschlägen verwendet werden. Mittlerweile gibt es sogar schon Apfelessig in Pastillen- und Tablettenform, und ist als solche, in der Online Apotheke von Neu Pillenpharm oder Versand Apotheke erhältlich. Der flüssige Apfelessig sollte am besten aus biologisch dynamischem Anbau gekauft werden, um das Schadstoffrisiko möglichst gering zu halten. Achten Sie immer darauf, dass Sie naturtrüben Essig kaufen. In klaren Essigsorten ist der Mineraliengehalt deutlich verringert.
Tags: Apfelessig, Darm, Außerdem
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