Die Wahl des richtigen Rasenmähers
Mit dem aufkommenden Frühling geht auch die Gartenarbeit wieder los. Für viele Menschen eine schöne und willkommene Freizeitbeschäftigung. Zu den weniger beliebten Tätigkeiten gehört das ständig wiederkehrende Rasenmähen der Grünflächen im Garten. Neben der Arbeit gehört auch die Lärmempfindlichkeit etwaiger Nachbarn zu den zu beachtenden Themen. Steht der Kauf eines neuen Rasenmähers an, so bieten die Hersteller eine große Auswahl verschiedenster Rasenmäher. Als erstes muss überlegt werden, wie groß die zu kürzende Rasenfläche ist und welche Art von Grünzeug gemäht werden muss. Des weiteren muss entschieden werden, ob ein Stromanschluß vorhanden ist oder der Rasenmäher über eine eigene Motorisierung verfügen muss. Natürlich spielen auch der Geldbeutel und die körperliche Verfassung eine Rolle. Letzteres ist jedoch meist mit den zu mähenden Quadratmetern schon in die Entscheidung eingeflossen.
Der Fachmann unterscheidet prinzipiell folgende Rasenmähertypen: Den Handrasenmäher, den elektrischen Rasenmäher, den Akku-Mäher, den Benzin-Rasenmäher und den Aufsitzmäher. Darüber hinaus gibt es noch die sogenannten Rasentraktoren. Wie der Name schon sagt, sind hierbei traktorähnliche Rasenmäher gemeint, die eher für den professionellen Einsatz bestimmt sind und aus Budgetgründen und Platzgründen in diesem Artikel nicht weiter erläutert werden.
Der Handrasenmäher besticht durch seine Einfachheit und ist die kostengünstigste Variante. Das Mähen geschieht durch ein Scherwerk welches durch die Schubgeschwindigkeit des Handrasenmähers in Bewegung gesetzt wird. Der Handrasenmäher arbeitet nahezu geräuschlos und zeichnet sich höchste Umweltfreundlichkeit aus. Das geschnittene Gras verbleibt auf der Rasenfläche und wird nicht eingesammelt. Die Qualität des Rasenschnitts eignet sich nicht für eine Premium-Rasenfläche, reicht jedoch für den normalen Garten aus. Das Gerät ist für kleine Grünflächen geeignet und benötigt sehr wenig Stauraum. Preislich sind die Handrasenmäher ab ca. 50 Euro angesiedelt.
Der elektrische Rasenmäher ist in den letzten Jahren groß in Mode gekommen. Dabei ist er der direkte Mitbewerber des ?klassischen? Rasenmähers. Angetrieben wird das Scherwerk jedoch nicht von einem kleinen Benzinmotor, sondern von einem eingebauten Elektromotor. Das bedingt natürlich, dass der Motor während des Mähens ständig über ein Stromkabel mit einer Steckdose verbunden sein muss. Für viele Gartenbesitzer ist dies problemlos möglich. Es muss jedoch darauf geachtet werden, dass das Kabel nicht aus Versehen in das Mähwerk gerät. Ein elektrischer Rasenmäher ist leise und frei von Emissionen ? was ihn zur idealen Wahl in dichter besiedelten Wohngebieten werden lässt. Am wohlsten fühlt sich der elektrische Rasenmäher bei kleinen bis mittelgroßen Rasenflächen die öfters gemäht werden. Preislich geht es ab ca. 150 Euro los.
Der Akku-Rasenmäher verbindet den Vorteilen des elektrischen Rasenmähers mit der Freiheit des Benzin-Rasenmähers da auf ein Stromkabel verzichtet werden kann. Natürlich muss der Akku des Rasenmähers vorab geladen werden. Verglichen mit dem elektrischen Rasenmäher ist der Akku-Mäher nicht so kraftvoll, auch die Einsatzzeit ist natürlich begrenzt. Dementsprechend eignet sich der Akku-Rasenmäher in erster Linie für kleinere Rasenflächen, erfahrungsgemäß reicht eine Akku-Ladung für ca. 100 ? 200 Quadratmeter. Ein Nachteil ist das relativ schwere Gewicht der Batterie.
Tags: Rasenmäher, Handrasenmäher, Rasenmähers
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