Elektrische Zigarette als Ausweg für Intensiv-Raucher
Elektrische Zigarette?
Die elektrische Zigarette ist ein kleines elektronisches Wunderwerk, das in China erfunden wurde und auch heute noch primär in China produziert wird. Nachdem die ersten Modelle recht klobig daherkamen, sehen die jüngsten Modelle einer Tabakzigarette täuschend ähnlich. Selbst das Aufleuchten der Glut wird bei jedem Zug durch eine LED simuliert.
Primäre Bauteile der elektrischen Zigarette
Im vorderen Teil, dort wo sonst der Tabak sitzt, ist ein Lithium-Ionen-Akku eingebaut, der die Energie liefert und bei Bedarf wieder aufgeladen werden kann. Auch der ?Filter? der E-Zigarette sieht nur so aus wie ein Filter. In Wirklichkeit handelt es sich um eine Patrone, auch Cartridge genannt, in der sich ein Vlies verbirgt, das mit einer nikotinhaltigen und aromatisierten Lösung, dem ?E-Liquid? getränkt ist. Der eigentliche Clou der elektrischen Zigarette sitzt in der Mitte zwischen Akku und Patrone: der Atomizer bzw. Verdampfer. Dieses kleine Bauteil erhitzt bei jedem Zug einen kleinen Stift, der dann das Liquid verdampft. Ähnlich wie bei einer Disco-Nebelmaschine entsteht so ein Nebel, der im Falle der elektrischen Zigarette mit Nikotin und Aromen angereichert vom Benutzer inhaliert wird.
Die Vorteile der elektrischen Zigarette
Die elektrische Zigarette besitzt gegenüber einer Tabakzigarette einen ganz entscheidenden Vorteil: es findet keine Verbrennung statt! Das giftige und krebserregende der Tabakzigarette ist schließlich der Rauch. Er enthält neben dem Nikotin, auf das der Raucher eigentlich ?scharf? ist, tausende von karzinogenen Stoffen, die Raucher Zug um Zug dem frühzeitigen Tod näher bringen. In der elektrischen Zigarette kommt der wesentliche Inhaltsstoff, das Nikotin, ohne diese todbringende Begleitung. Zwar ist Nikotin selbst ein toxischer Stoff, der ähnlich schnell süchtig macht wie Heroin, aber die gute Nachricht ist: davon stirbt man nicht. Es ist der Tabakrauch, der tötet!
Keine Entzugserscheinungen
Zudem kann der ?elektrische Raucher? seine tief verankerten Gewohnheiten beibehalten. Ob es die Zigarette nach dem Aufstehen, nach dem Essen, die Pausen-Zigarette oder die ?Zigarette danach? ist, der E-Raucher erhält wie gewohnt seinen Nikotin-Kick. Anders als bei Nikotinpflastern, die kontinuierlich Nikotin abgeben, wählt der Benutzer den Zeitpunkt selbst. Die Umstellung fällt auch deswegen überraschend leicht, weil man nach wie vor etwas in der Hand hat, mit dem man herum hantieren kann. Selbst auf das Spiel mit dem Rauch muss man nicht verzichten.
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