Feuerwiderstandstests für Tresore
Tresore dienen nicht nur dem Schutz vor Diebstahl, sondern sollen wichtige Dokumente und Wertgegenstände in vielen Fällen auch vor Feuer und Rauch bewahren. Damit ein Tresor aber als Dokumenten- oder Datentresor mit Feuerschutz gelten kann (und eine entsprechende Prüfplakette erhält) muss er einige Torturen überstehen, die Material und Konstruktion an die Grenzen Ihrer Belastbarkeit treiben.
Der maßgebende Test um Feuerschutz nach der offiziellen Euronorm 1047-1 zu überprüfen, ist der sogenannte Braunschweig-Test (benannt nach der Materialprüfungsanstalt der TU Braunschweig, an der dieser Test routinemäßig durchgeführt wird). Hierbei soll ein Gebäudebrand mit anschließendem Einsturz des Hauses simuliert werden. Um dies zu erreichen wird der Tresor zunächst für ein oder zwei Stunden (je nach angestrebtem Feuerschutzgrad) in einen auf 1090° vorgeheizten Hitzeraum gelassen und muss anschließend (noch glühend) einen Sturz aus 9,15m unbeschadet überstehen. Bevor seine Tortur beendet ist, wird der Tresor daraufhin erneut auf 840° erhitzt, bevor er abkühlen kann.
Während dieser gesamten Testphase darf die Innenraumtemperatur eine kritischen Wert nicht überschreiten, entweder 175°C für Papierdokumente oder 55°C für elektronische Datenträger.
Je nach Dauer wird zudem die Beflammungszeit variiert und auf dem letztendlichen Prüfsiegel mit 60 bzw. 120 Minuten vermerkt. Man kann also sichergehen, dass ein Tresor mit der entsprechenden Prüfplakette wirklich hält, was er verspricht.
Tags: Tresor, Test, Prüfplakette
Die 10 beliebtesten Artikel:
- Frauen verführen ohne sich zu verstellen
- Rollatoren speziell für die Wohnung
- Chat mit Webcam live
- Kostenlose Strickanleitungen für Jung und Alt
- Im privaten Umfeld einen Dieb überführen
- Die Kurtisane von Escort Wien und ihr Geschäftsmann
- Ein Handy für den Notfall ? egal ob für jung oder alt
- Hilfsmittel für Senioren - Treppenlifte
- Santander CleverCard ideal für Reise und Urlaub
- Ein Blick auf Treppenlifte