Gesundheit die durch den Magen geht

Vollkorn, Früchte und Gemüse enthalten viele Ballaststoffe. Sie sind unbedingt notwendig, um die Verdauung in Trab zu halten. Um zu erreichen, dass unser Körper natürlich schön aussieht, bedarf es nicht nur einer guten Hautpflege sondern auch einer gesunden Ernährung. Die Verdauung spielt hierbei eine wichtige Rolle. Ballaststoffe haben viele Vorteile. Sie putzen den Darm, wirken Cholesterin senkend und schonen die Bauchspeicheldrüse. Sie sättigen besser als raffinierte Nahrung. Rohkost ist zudem bester Lieferant aller wichtigen Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Forschungen deuten darauf hin, dass vor allem grüne, orange und rote Früchte und Gemüse besonders viele Krebs hemmende Schutzstoffe enthalten, wie Beta-Karotin, Vitamine A, E und C. In Tierexperimenten konnte nachgewiesen werden, dass Stoffe in Gemüse aus der Kreuzblütlerfamilie (Blumenkohl, Broccoli, Kohlrabi, Mangold, Rosenkohl und Weißkohl) krebsauslösende Substanzen entgiften können.

Heute gilt die Regel, dass ein bis zwei fleischlose Tage in der Woche gesund sind. Wir essen zuviel Eiweiß, das langfristig den Körper übersäuert und anfällig für Gichterkrankungen macht. In Fleisch und Wurst ist auch viel Fett versteckt. In der modernen Vollwerternährung achtet man eher auf die richtige Kombination von Nahrungsmitteln, weil so die einzelnen Elemente bekömmlicher sind. Hervorragend und als Eiweißlieferanten dem Fleisch ebenbürtig sind Kartoffeln mit Ei oder Milch mit Weizen oder Bohnen und Mais.

Um einige Vitalstoffe der Nahrung zu lösen, den Kreislauf in Schwung zu halten und die Nierenfunktion optimal zu nutzen, braucht der Körper genügend Flüssigkeit. Am besten in Form von Wasser oder Mineralwasser mit niedrigem Mineraliengehalt. Eine deutsche Studie hat ergeben, dass auch gemäßigt vegetarische Kost sehr gesund ist. Menschen, die sich an diese Ernährungsform halten, haben weniger Übergewicht und müssen auch demzufolge nicht abnehmen mit Diätpillen. Außerdem leiden sie seltener an Bluthochdruck, Diabetes, Darm-, Magen-, Brust-, Prostata- und Lungenkrebs. Ernährung beeinflusst den Stoffwechsel, den Kreislauf und die Immunabwehr. Letztere wird durch schlechte Ernährung massiv beeinträchtigt.

Dazu kommen unsere Lebensbedingungen, die geprägt sind von starken Umweltbelastungen, negativem Stress und Tempo, mangelnder Ruhezeit und Reizüberflutung. Dies alles erhöht den Vitalstoffbedarf des Körpers. Und so wie die Nahrung produziert und durch Bestrahlung haltbar gemacht wird, vermag sie diesen Bedarf nicht mehr hundertprozentig zu decken. Ausgelaugte Böden führen zu einem relativen Selenmangel in der Bevölkerung. Selen gibt Schutz vor Krebs. Auf dem Gebiet der Frauengesundheit stellte man fest, dass viele Frauen durch die Antibabypille, Abführmittel und Crash-Diäten an Zinkmangel leiden. Das erhöht ihre Anfälligkeit für Infektionen. Sich richtig und gesund zu ernähren ist also nötig, bedeutet aber auch Mehraufwand.

Tags: Gemüse, Ernährung, Körper

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