Gitarre lernen im Selbststudium
Eines der beliebtesten Instrumente ist unbestritten die Gitarre. Wer sich als Anfänger so ein gutes Stück zulegt, wird nach dem ersten begeisterten Über-die Saiten-streichen leicht ernüchtert feststellen, dass die sonst so simpel aussehende Begleitung, anscheinend doch nicht nur durch Zufall entsteht. Jetzt heißt es also, sich mit der Materie vertraut zu machen. Aber wie?
Übersichtstabellen zeigen dem Interessierten die verschiedenen Akkordgriffe. Anschaulich als Tabulaturbild sind diese dann relativ leicht zu erlernen. Aber das pure Akkordeklimpern befriedigt auch nach kurzer Zeit schon nicht mehr. Was nun?
Eine ganze Reihe Notenhefte sind als Gitarrenschulen gestaltet, unter anderem für das Selbststudium. Der Aufbau dieser Schulbücher ist ganz unterschiedlich. Ebenso deren Qualität. Der Vater der modernen Gitarrentechnik, Fransisco Tárrega, gibt den Maßstab vor, welche Körper- und Fingerhaltung in der Gitarrenschule gelehrt werden sollte, falls man eine gute sucht. Am besten spricht man mit einem Gitarrenlehrer, erklärt diesem seine Ziele, und läßt sich dann die entsprechende Schule empfehlen. Die wohl verbreitetsten Schulungshefte, sind von Heinz Teuchert. Der Aufbau ist klar und verständlich, einprägsam und vorbildlich in jeder Hinsicht. Die unmißverständlichen Beschreibungen erlauben ein erfolgreiches Üben.
Das Selbststudium birgt jedoch einige Gefahren in sich.
So fällt einem Anfänger zum Beispiel kaum auf, dass die geforderte Körperhaltung und Handstellung schon spätestens nach der zweiten Übungsseite vergessen wurde. Wenn dem Autodidakt bewußt ist, wie wichtig die Haltung ist, dann sollte er vor einem Spiegel üben, in dem er sich selbstkritisch immer wieder unter die Lupe nimmt.
Eine weitere Falle ist die Versuchung, Lektionen zu überspringen. Besonders am Anfang kann dies den späteren Erfolg nachteilig beeinflussen. Statt schneller voranzukommen, bremst ein Abkürzungennehmen eher aus.
Falls der Gitarrenschule keine CD beiliegt, ist der Schüler darauf angewiesen, die Melodie durch genau erworbene Kenntnis der Noten und exaktes Spielen selbst herauszufinden. Dies kann derart ermüdend werden, dass unser Nachwuchsgitarrist die Lust verliert.
Autodidakten sind zu bewundern, da sie Selbstdisziplin auf mehreren Gebieten beweisen und halten müssen. Oft entwickeln diese Schüler Ihren eigenen Stil, der in den meisten Fällen zu frühen Leistungsgrenzen führt. Daher empfiehlt sich ab und zu eine Unterrichtsstunde bei einem Könner, um Fehler früh zu erkennen und auszumerzen, bevor sie in Fleisch und Blut übergegangen sind. Dann spürt der fleißige Gitarrist den Schwung, der nötig ist, um in seinem Selbststudium erfolgreich weiter zu kommen.
Tags: Selbststudium, Aufbau, Gitarrenschule
Die 10 beliebtesten Artikel:
- Frauen verführen ohne sich zu verstellen
- Rollatoren speziell für die Wohnung
- Chat mit Webcam live
- Kostenlose Strickanleitungen für Jung und Alt
- Im privaten Umfeld einen Dieb überführen
- Die Kurtisane von Escort Wien und ihr Geschäftsmann
- Ein Handy für den Notfall ? egal ob für jung oder alt
- Hilfsmittel für Senioren - Treppenlifte
- Santander CleverCard ideal für Reise und Urlaub
- Videoüberwachung in den Medien