Hormonelle Verhütung

Die Auswahl an hormonellen Verhütungsmitteln hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Zur hormonellen Verhütung werden sogenannte Gestagene sowie Östrogene eingesetzt.

Nicht immer ist es da einfach, die richtige Verhütungsmethode für sich zu finden. Die vielen verschieden Methoden bieten unterschiedlich hohen Schutz und haben alle ihre Vor- und Nachteile. Eine Gruppe der Verhütungsmethoden ist die hormonelle Verhütung. Zu dieser Verhütung gehören die Antibabypille, der Verhütungsring, das Hormonpflaster, das Hormonimplantat, die 3-Monats-Spritze sowie die Hormonspirale.

In Sachen hormonelle Verhütung gehört die Antibabypille zu den meist genutzten Verhütungsmitteln in Deutschland. Die Anwendung ist im Grund genommen sehr einfach, birgt jedoch auch Risiken. Die Pille wird in der Regel 21 Tage lang eingenommen. Im Anschluss daran wird eine Einnahmepause von 7 Tagen eingelegt, in dieser Zeit setzt die Monatsblutung ein.
Einige Präparate verfügen über 28 Tabletten, hier sind jedoch 7 sogenannte Placebos, sodass die Blutung wie gewohnt einsetzt.
Die Vorteile der Pille sind, dass sie bei korrekter Anwendung sehr sicher ist! Es erfolgt eine regelmäßige Monatsblutung. Es wird ein zusätzlicher Schutz vor Eierstockzysten sowie gutartigen Brusterkrankungen geboten, zudem kann der Eintritt der Monatsblutung verschoben werden.

Aber natürlich hat auch diese hormonelle Verhütung ihre Nachteile. Dadurch, dass die Pille täglich eingenommen werden muss, kann es dazu kommen, dass eine Einnahme vergessen wird, das führt dazu, dass kein Schutz mehr gewährleistet wird. Sie ist nicht geeignet für Raucherinnen ab einem Alter von 35 Jahren, bei hohem Blutdruck, Thromboseneigung sowie bei Lebererkrankungen. Medikamente wie Johanniskraut oder Antibiotika können die Wirkung beeinträchtigen. Zudem besteht bei einer Magen-Darm-Erkrankung kein zuverlässiger Schutz.

Eine andere Möglichkeit für hormonelle Verhütung ist der sogenannte Verhütungsring. Hierbei handelt es sich um einen transparenten und flexiblen Hormonring aus medizinischem Kunststoff. Dieser wird nur 1-mal im Monat gewechselt und bietet somit den Vorteil dass nicht täglich daran gedacht werden muss. Die Hormone werden direkt in der Scheide freigesetzt und erfordern somit eine geringere Hormonkonzentration als beispielsweise die Antibabypille. Zudem wird der Schutz nicht von Magen-Darm-Erkrankungen beeinflusst. In seltenen Fällen entsteht ein Fremdkörpergefühl.

Tags: Verhütung, Schutz, Pille

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