Kinderbetten
Werdende Eltern müssen sich früher oder später entscheiden, wo das Baby schlafen soll. Oft ist hierfür zunächst ein Stubenwagen vorgesehen. Dieser ist handlich und kann, da er auf Rollen steht, bequem überall in der Wohnung hingeschoben werden. Über Nacht kann der Wagen dann ganz nah ans Elternbett geschoben werden, sodass das Baby nur eine Armlänge entfernt schläft und jederzeit zum Stillen an Mamas Brust genommen werden kann. Geeignet ist ein solcher Stubenwagen aber meist nur für die ersten Monate des Kindes, da es danach zu groß hierfür wird und in einem größeren Bett schlafen muss. Der Stubenwagen ist also in jedem Fall nur eine Zwischenlösung.
Die solideste Anschaffung ist daher ein Gitterbett, in dem das Baby auch noch mit einigen Jahren schlafen kann, bis es dann in einem großen Kinderbett schlafen kann. Viele Gitterbetten lassen sich aber mittlerweile ganz einfach in Kinderbetten umbauen. Wer sich also nicht zwei Betten kaufen möchte, sollte auf diese Möglichkeit achten. Besonders wichtig ist aber, dass zwischen den einzelnen Gitterstäben nicht mehr als 5-6cm Platz ist, damit das Baby nicht aus Versehen mit dem Kopf oder sogar ganz durch die Stäbe rutscht. Bei einigen Gitterbetten können zudem einzelne Stäbe entfernt werden, sodass dem Kind, wenn es etwas älter ist, ein kleiner Ausgang aus dem Bett gebaut werden kann.
Kontrovers werden sowohl beim Stubenwagen als auch beim Gitterbett die Himmel und Nester diskutiert. Da sie potenziell die freie Luftzirkulation behindern, raten einige Fachleute von diesen ab. Auf der anderen Seite bieten vor allem die Nester einen gewissen Schutz, dass sich das Baby nicht an den Seiten des Bettes bzw. den Gitterstäben stoßen und verletzen kann. Wer aber auf Nummer sicher gehen will verzichtet auf diese Utensilien. Spätestens wenn das Baby alt genug ist, um sich an Sachen hochzuziehen, sollten die Nester dann ohnehin entfernt werden, da es sich sonst gegebenenfalls an diesen hochziehen und aus dem Bett fallen kann.
Als dritte Variante können Babys auch im Bett der Eltern schlafen. Jedoch gibt es auch hier einige Gegner, die strikt von dieser Variante abraten. Grund hierfür ist die Möglichkeit, dass das Baby unter Umständen von einer Decke der Eltern überdeckt wird und keine Luft mehr zum Atmen bekommt. Grundsätzlich ist das Baby im Elternbett natürlich ohnehin von allen Bettutensilien wie Kissen, Decken, Nackenrollen und so weiter fernzuhalten. Es gibt aber auch die unbedingten Befürworter fürs Elternbett. Das Baby bekommt hier noch beim Schlafen die Nähe und Geborgenheit der Eltern zu spüren. Voraussetzung ist aber immer, dass das Baby zwischen die Eltern in die Mitte des Bettes gelegt wird und die Matratze des Bettes nicht zu weich ist, da sonst das Baby, wenn es sich auf den Bauch dreht, mit dem Gesicht in die Matratze einsinken und ersticken könnte. Hält man dagegen die gebotenen Vorsichtsmaßnahmen ein, kann das gemeinsame Schlafen im Elternbett für alle Beteiligten eine tolle Erfahrung sein.
Tags: Baby, Eltern, Elternbett
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