Können Kosten für Kieferorthopädie abgesichert werden?
Immer mehr Kinder in Deutschland benötigen eine Zahnspange. Bereits 45% aller Kinder unter 16 Jahre sind davon betroffen. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen jedoch immer weniger Leistungen. Denn 2003 wurden die sogenannten "kieferorthopädischen Indikationsgruppen" (KIG 1 bis 5) eingeführt, die den Schweregrad einer Kieferanomalie festlegen. Nur ab der Einstufung KIG 3 und höher werden seither noch Kosten von der GKV übernommen. Dies hat zur Folge, dass Eltern, deren Kinder nach KIG 2 eingestuft werden, auf den Kosten sitzen bleiben, sprich keine Zuschüsse von den gesetzlichen Krankenkassen erhalten.
Seit circa 5 Jahren versuchen die privaten Versicherungen in Form von Ergänzungsversicherungen diese Lücke zu schließen. Ein Bereich sind Zahnergänzungsversicherungen und dabei gibt es Tarife, die auch kieferorthopädische Leistungen mit abdecken. Zu den Tarifen, die bei KIG 1 und 2 Leistungen übernehmen zählen CSS flexi und ARAG Z100. Die Website "Ihre-Zahnzusatzversicherung.de" gibt eine schnelle Übersicht über diese sehr guten Zahntarife.
Tags: Kig, Leistungen, Kinder
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