Kopf- und Rückenbeschwerden

Stress, Überforderung, aber auch tiefer liegende Konflikte können zu Anspannungen und zu Verspannungen der Muskulatur führen. Werden diese Blockaden nicht aufgelöst, sei es durch Entspannungen oder Stressabbau, beginnen sie zu schmerzen. Verspannte Muskulatur ist auch schlechter durchblutet und ernährt. Dadurch werden die Nervenendpunkte schmerzempfindlich. Wo sich welcher Schmerz schließlich äußert, ist von Mensch zu Mensch verschieden. Etwa jede dritte Frau hat öfter Kopfschmerzen oder Migräne, und bis zu achtzig Prozent der Frauen leiden mindestens einmal in ihrem Leben an starken Rückenbeschwerden. Was lässt sich tun, um Verspannungen zu verhüten, oder Schmerzen zu lindern?

Schmerzmittel, sie man heutzutage auch einfach in einer Internetapotheke oder Versandapotheke bestellen kann, sind nicht immer die beste Lösung. Viele Schmerzmittel machen süchtig. Das heißt, der Körper gewöhnt sich ziemlich schnell an die verabreichte Dosis, und diese muss dann nach kurzer Zeit erhöht werden, um die gleiche Schmerz dämpfende Wirkung zu erzielen. Außerdem belasten und schädigen sie die Nieren. Versuchen Sie lieber herauszufinden, in welchen Situationen Sie auf Stress mit Kopf- oder Rückenschmerzen reagieren. Ein Tagebuch kann Ihnen dabei helfen. Sobald Sie es wissen, können Sie auch gezielt dem Stress vorbeugen, oder Ihr Verhalten darauf einstellen.

Machen Sie sich einen Zeitplan, und halten Sie sich an diesen. Bewegung, wie zum Beispiel leichtes Jogging und Laufen, hat nachweislich einen Stress vorbeugenden Effekt. Gleichzeitig werden Denk- und Kreativitätsprozesse angeregt. Bleiben Sie mit den Anforderungen an sich selber auf dem Boden der Realität. Gerade im Bereich der Frauengesundheit hat man herausgefunden, wie sehr sich doch Stress auf den weiblichen Körper auswirkt. Bewältigen Sie Ihren Stress. Ordnen Sie die Dinge, die Sie erledigen müssen, nach Dringlichkeit, und sagen Sie unwichtige Termine ab. Versuchen Sie, positiv zu denken, getreu dem Motto: ?Mach das Beste draus!? Lernen Sie eine einfache Entspannungsübung, wie zum Beispiel das Palmieren.

Man setzt sich hierbei einfach gerade an einen Tisch, stützt die Ellbogen auf und bedeckt mit den Handflächen die Augen, ohne die Augen zu berühren. Augen schließen, und auf den Atem achten. Nach einigen Minuten die Augen öffnen. Ein paar Mal die Augen fest zusammenkneifen und wieder öffnen. Dann die Hände vom Gesicht nehmen. Zu den medizinischen Verfahren gehören die Chiropraktik und die Osteopathie. Sie verfügen über eine große Palette an Behandlungsmöglichkeiten. Mit Hilfe der Neuraltherapie kann man herausfinden, ob vielleicht ein Störfeld, also eine verborgene chronische Entzündung, die Ursache für Migräne oder Rückenschmerzen ist. Die Akupunktur zeigt sich bei sehr vielen Patienten als die wirksamste Behandlung.

Tags: Stress, Augen, Muskulatur

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