Kräutertees richtig anwenden

Kräutersammeln in der freien Natur sollte nur, wer sich wirklich auskennt. Denn viele Arten sehen einander zum Verwechseln ähnlich, und was wie eine Heilpflanze aussieht, könnte vielleicht auch ein giftiges Kraut sein. Die Naturheilkunde gewinnt, auch in unserer modernen Zeit, immer mehr an Bedeutung. Ob in der Schmerzbehandlung und in verschiedenen Schmerztherapien als natürliche Schmerzmittel verwendet, oder als Produkte in der Hautpflege gebraucht, Naturheilmittel sind sehr beliebt, denn sie sind äußerst wirksam.

Die innere Behandlung durch die Einnahme von Kräutertees ist besonders beliebt. Sofern Sie die Heilpflanzen selbst mischen, sollten Sie auf ein ausgewogenes Wirkstoffverhältnis achten. Bei fertigen Teemischungen gibt es meist eine Hauptpflanze, die die Wirkrichtung angibt. Diese wird dann mit Hilfspflanzen kombiniert, die diese Wirkung verstärken, sie abrunden, den Geschmack verfeinern oder einen zusätzlichen Effekt herbeiführen. Bei Teemischungen, die Sie fertig kaufen, sollten Sie Augen und Nase offen halten und Informationen über Anbau, Herstellung und Qualität des Tees einholen.

Am besten, Sie besorgen sich die Tees in der Apotheke, im Reformhaus oder bestellen Sie der Versand Apotheke von Neu Pillenpharm oder der Internetapotheke Ihres Vertrauens. Erhöhen Sie niemals die Dosis, und lassen Sie den Tee nicht länger ziehen als angegeben. Die vorgegebenen Mengenangaben beziehen sich auf getrocknete Kräuter und Pflanzen. Wenn Sie einen Tee ohne nähere Dosierungsangaben verwenden, halten Sie sich an die Standardformel, 1 bis 2 TL pro Tasse Wasser, wobei eine Tasse 150 ml (nicht 250 ml) entspricht. Bei Teemischungen, die keine Angaben zu den Mengen der einzelnen Pflanzen enthalten, sollte die Mischung stets zu gleichen Teilen zusammengestellt werden. Heiltees sollten langsam und nicht heiß getrunken werden.

Wenn nicht anders angegeben, trinken Sie 2 bis 3 Tassen am Tag. Bei Erkältungskrankheiten kann der Tee mit etwas Honig gesüßt werden. Bei Versdauungsbeschwerden oder bei Durchfall, sollte der Tee gar nicht gesüßt werden. Verzichten Sie wo immer möglich auf weißen Kristallzucker. Bei eingeschränkter Nierentätigkeit, in der Schwangerschaft und Stillzeit, sollten Teemischungen über einen längeren Zeitraum nur in Absprache mit dem Arzt oder Heilpraktiker verwendet werden. Viele Kräutertees eignen sich zur täglichen Einnahme. Manche Mischungen sind in ihrer medizinischen Wirkung jedoch so intensiv, dass man sie nur wohldosiert und über einen bestimmten Zeitraum hinweg trinken sollte. Kräutertees entfalten ihre Wirkung im Allgemeinen nicht gleich nach der ersten Anwendung, sondern erst bei Einnahme über einen längern Zeitraum. Empfehlenswert ist es, die Kräutertees täglich über drei bis vier Wochen zu trinken. Bei einer Fastenkur, wenn man Gewicht verlieren und abnehmen möchte, können Kräutertees äußerst hilfreich sein.

Tags: Kräutertees, Tee, Teemischungen

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