LDL runter - HDL rauf

Meist sind wir erst dann bereit unsere Ernährungsgewohnheiten zu ändern wenn Diätpillen aus der Versandapotheke von Neu Pillenpharm beim Abnehmen und Gewicht verlieren nicht mehr helfen oder wenn bereits Gesundheitsstörungen auftreten. Ein erhöhter Cholesterinspiegel tut nicht weh. Auch die möglichen Folgen treten nicht sofort auf, sondern irgendwann. Das sind Gründe, warum der ärztliche Rat, Ernährungsgewohnheiten umzustellen, meist nicht ernst genommen wird. Bei der Behandlung eines erhöhten Cholesterinspiegels ist aber die richtige Ernährung besonders wichtig. Sie kann gegebenenfalls mit Medikamenten unterstützt, aber niemals ausschließlich durch eine medikamentöse Behandlung ersetzt werden. Dabei ist Ihre aktive Mitarbeit entscheidend. Den Erfolg bestimmt nicht Ihr Arzt, sondern den bestimmen Sie selbst.

Hohe Cholesterinwerte, insbesondere LDL Cholesterin, sind ein Risiko für die frühzeitige Entwicklung der Arteriosklerose. Das HDL Cholesterin dagegen vermindert das Risiko. Wichtigstes Ziel ist deshalb, das ?böse? LDL Cholesterin zu senken und das ?gute? HDL Cholesterin zu erhöhen. Wenn Sie sich gesund ernähren, gelingt Ihnen das bestimmt. Wichtig ist die Einschränkung der Gesamtfettzufuhr auf höchstens 30% der täglichen Energiemenge. Bei einem durchschnittlichen Energiebedarf eines normalgewichtigen Erwachsenen sind dies etwa 65-80 Gramm Gesamtfett pro Tag. Die Nahrungsfette beeinflussen die Blutfette sehr unterschiedlich. Tierische Fette sind reich an gesättigten Fettsäuren und Cholesterin. Sie erhöhen das LDL Cholesterin. Pflanzliche Fette sind reich an ungesättigten Fettsäuren und cholesterinfrei. Sie senken erhöhte LDL Werte. Daher ist es sinnvoll die Fettzusammensetzung zu ändern.

Die Fettmodifizierung bedeutet praktisch die Einschränkung der tierischen Fette auf etwa die Hälfte der Gesamtfettzufuhr. Die andere Hälfte sollte aus pflanzlichen Nahrungsmitteln stammen. Werden tierische Fette eingeschränkt, so ist auch die Zufuhr von Nahrungscholesterin automatisch vermindert. Die Cholesterinzufuhr sollte unter 300 mg pro Tag liegen. Mit diesen drei Ernährungsmaßnahmen sind noch nicht alle Möglichkeiten erschöpft. Die quellfähigen Ballaststoffe haben ebenfalls einen günstigen Einfluss, denn sie senken das LDL Cholesterin. Sie können Cholesterin und seine Produkte (Gallensäuren) im Darm binden und mit dem Stuhl aus dem Körper befördern. Quellfähige Ballaststoffe kommen besonders reichlich in Vollkorn Haferflocken (insbesondere Haferkleie), Hülsenfrüchten, Obst (Äpfel, Banane, Zitrusfrüchte und Beerenobst) und Gemüse (Karotten, Sellerie, Kohlgemüse) vor.

Getreide, Vollkornprodukte und Weizenkleie enthalten dagegen überwiegend unlösliche Ballaststoffe (Zellulose), die keinen ausgeprägten Cholesterin senkenden Effekt zeigen. Als Füllstoff sorgen sie jedoch für eine gute und lang anhaltende Sättigung, geregelte Darmentleerung und beugen Dickdarmerkrankungen vor. Die tägliche Gesamtballaststoffzufuhr sollte bei mindestens 30-35 g liegen. Das HDL schützt nachweislich vor Gefäßveränderungen verursacht durch Arteriosklerose. Einerseits verhindert es die Einlagerung von LDL in die Gefäßwände, andererseits mobilisiert und baut es bereits abgelagertes Cholesterin in den Gefäßwänden ab.

Tags: Cholesterin, Ldl, Fette

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