Liposome ? Schmierstoff für die Haut
Die Liposome werden von den Kosmetikherstellern angepriesen, sind in fast jedem Hautpflege Produkt zu finden, ob in Feuchtigkeitscreme oder Antifaltencreme, die bereits in Online Apotheken wie der von Neu Markenpillen erhältlich sind. Im Grund sind Liposome nichts anderes als mikroskopisch kleine Fettkügelchen. Diese winzigen Hohlkügelchen mit einem Durchmesser von 20 bis 200 Nanometer schließen einen wässrigen Kern ein, in dem wasserlösliche Wirkstoffe enthalten sein können. Dabei bestehen die Kugelhüllen der Liposomen aus einer Doppelschicht von Phospholipiden. Insbesondere das bekannte Lecithin wird sehr häufig auch zur Herstellung von Liposomen verwendet.
Phospholipide bestehen aus einem Fett abstoßenden und einem Wasser abstoßenden chemischen Ende. Bei der Bildung eines Liposoms lagern sich nun zahllose Lecithinmoleküle in einer Doppelschicht aneinander, wobei sie sich gegenseitig an den Fett abstoßenden Enden anfassen. Diese Doppelschicht krümmt sich schließlich wie die Hülle eines Balls zusammen, und fertig ist das Liposom. Warum soll es nun gerade diesen Liposomen so leicht fallen, in die Haut einzudringen? Dafür gibt es neben ihrer Winzigkeit noch ein weiteres wichtiges Argument. Auch in der intakten Hornschicht unserer Haut finden wir eine chemisch ähnlich aufgebaute Lipiddoppelschicht, die auch als interzellulärer Zement bezeichnet wird. Im Vergleich zu den Liposomen fehlt dieser Schicht allerdings die Kugelform. Sie sind eher aufgebaut wie ein undurchdringlicher Palisadenzaun.
Die Unversehrtheit dieser Schicht ist eine wichtige Voraussetzung für ein funktionierendes Feuchthaltevermögen unserer Haut und die Regulation ihres Wasserhaushalts. Die täglichen Belastungen, denen unsere Haut ausgesetzt ist, aber auch die vielen Seifen, Shampoos, Spülmittel und andere chemische Substanzen, mit denen wir unsere Haut oft mehr bearbeiten als ihr gut tut, können kleine Lücken in die Schutzschicht reißen. Die Phospholipide der Liposomen sind nun geradezu ideale Ersatzteile für beschädigte Palisadenstücke.
Das Liposom selbst schleust die Phospholipide in die Räume zwischen den Hornzellen ein. Dort können sie mit den Doppelschichten des interzellulären Zements in Wechselwirkung treten. Der Clou besteht nun darin, dass nicht nur das Lecithin, oder ein anderes Phospholipid, als Hautschutz wirkt, sondern auch der wässrige Inhalt, der vom Liposom praktisch mit in die Lipiddoppelschicht der Haut eingeschleust wird. Diesen Effekt nutzen die Kosmetikchemiker nun dadurch aus, dass sie es bei der Füllung der Liposomen nicht beim Wasser belassen. Sie beladen das Wasser mit Wirkstoffen, zum Beispiel mit wasserlöslichen Hautnährstoffen wie Proteinen, Enzymen oder Vitaminen. Als besonders wirksam erwiesen sich dabei Liposomenemulsionen. Liposome haben also viele positive Effekte für die Haut. Sie bewirken ein besseres Eindringen wasserlöslicher Wirkstoffe in die Hornschicht und schützen die Haut vor Feuchtigkeitsverlusten.
Tags: Haut, Liposomen, Liposome
Die 10 beliebtesten Artikel:
- Frauen verführen ohne sich zu verstellen
- Rollatoren speziell für die Wohnung
- Chat mit Webcam live
- Kostenlose Strickanleitungen für Jung und Alt
- Im privaten Umfeld einen Dieb überführen
- Die Kurtisane von Escort Wien und ihr Geschäftsmann
- Ein Handy für den Notfall ? egal ob für jung oder alt
- Hilfsmittel für Senioren - Treppenlifte
- Santander CleverCard ideal für Reise und Urlaub
- Videoüberwachung in den Medien