Lohnt es sich, für einen Miele Geschirrspüler mehr Geld auszugeben?
Generell unterstehen Miele Geschirrspüler dem Ruf, teuer und gut zu sein. Dahinter stecken jahrzehntelange Erfahrungen in privaten Haushalten aber auch im professionellen Bereich. Der Mehrpreis, so sagen viele überzeugte Kunden, sei auf lange Sicht gerechtfertigt. Dann sei vielleicht die Frage erlaubt, ob es reicht, lediglich auf irgendein Gerät zu setzen, an dem der Schriftzug Miele klebt, oder ist es sinnvoll, ggf. einen teureren Miele Geschirrspüler zu wählen. Ein Vergleich von vier integrierbaren Geräten der Preisklassen 700, 850, 1250 und 1600 Euro gibt Aufschluss. Auf alle ausgewählten Modelle trifft zu, dass sie 60 cm breit und gut 80 cm hoch sind.
Zur Auswahl kommen in diesem Vergleich die Miele Geschirrspüler G 1021i, G 1023SCi, G 5530SCi und G 5830SCi. Vorwegnehmen kann man die Gemeinsamkeiten. So erreichen alle Geräte die Effizienzklassen A (Energie, Reinigung, Trocknung). Sie verfügen ebenfalls alle über das Waterproof-System, können eine Wasserhärte von maximal 70°dH vertragen und scheuen auch vorgeheiztes Wasser (bis 60 Grad Celsius) nicht. Ferner sind einheitlich die Enthärtungsanlage und die Anzeigen für Salzmangel und Klarspülermangel vorhanden. Darüber hinaus gibt es Gemeinsamkeiten bei den elektrischen Anschlusswerten, bei den Längen der Anschlussleitungen (Wasser, Strom), bei der verstellbaren Gerätehöhe (80,5 bis 87 cm) und der Annehmlichkeit, dass die hinteren Gerätefüße auch von vorn eingestellt werden können. Selbst beim Gewicht unterscheiden sich die Miele Geschirrspüler nur marginal. So wiegt die günstige G 1021i lediglich rund 46kg während die teuerste in dieser Runde, die G 5830SCi, auf gut 51kg kommt.
Die Unterschiede
Grob gesagt liegen die Unterschiede vor allem bei den Programmen und - im geringeren Maße - bei den Energieverbrauchswerten. Bei Letzteren können die beiden Geschirrspüler der 5000er-Reihe schon allein deshalb besser abschneiden, weil sie 14 statt 12 Maßgedecke aufnehmen können. Die Unterschiede bei diesen Werten sind aber kaum eine Kaufentscheidung wert, denn die alltägliche sparsame Handhabung der Nutzung ist viel gravierender. Die laut angepriesenen Differenzen bei der Wirtschaftlichkeit sind demnach weitaus weniger interessant, als etwa die Lärmemissionen. Sofern der Geschirrspüler tatsächlich in die Küchenzeile integriert wird und die Küche gleichzeitig auch Esszimmer darstellt, lohnt es sich durchaus, den Mehrpreis für die Topmaschine dieser Vergleichsrunde auszugeben. Denn sie erreicht im Betrieb Werte um 41 dB (re 1pW), was erheblich weniger ist als etwa die 46 dB der G 1023SCi.
Ob die unterschiedlichen Programme die Mehrkosten rechtfertigen, liegt vor allem daran, wie häufig sie verwendet werden.
www.geschirrspueler.eu
Tags: G, Miele, Geschirrspüler
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