Männlichkeit in der Krise

Zu einem erfüllten Leben gehört mehr als nur ein gesunder Körper. Obwohl gerade mit diesem viele Männer Probleme haben. Für viele Jahre war es immer so, dass das Aussehen, die Wirkung und das Image nach außen, aber auch Probleme mit dem eigenen Körper in erster Linie mit Frauen assoziiert wurden. Heute ist das Rollenbild ein gänzlich anderes. Immer mehr Männer haben Probleme mit ihrem Aussehen, und sie verbringen immer mehr Zeit darüber nachzudenken.

Eine Studie von ?Psychology Today? zeigte, dass mehr als 55% der Männer bereits Diäten gemacht haben, um ihr Gewicht zu reduzieren. 40% der Männer gaben an, dass sie mehr als die Hälfte der Zeit, die sie insgesamt für Sport aufwenden, mit Fettabbau Training verbringen. 30% der Männer meinten, dass sie rauchen, um ihr Gewicht zu halten. Und immerhin 4% der Männer gaben an, dass sie nach dem Essen erbrechen, um nicht zuzunehmen. Wie sich das Rollenbild geändert hat, zeigt auch eine Statistik über das Geschlecht jener Models, die seit 1960 im Magazin ?Cosmopolitan? abgelichtet wurden. Waren 1968 von allen Models noch 28% Frauen und nur 2% Männer, so hat die Emanzipation des Mannes auch hier Einzug gehalten, denn 1994 waren es nunmehr 21% Frauen, dafür aber 34% Männer, die für das Blatt ?en nature? posierten.

Das Leben der Männer hat sich in den letzten Jahrhunderten grundlegend gewandelt, und damit auch deren Einstellung zum eigenen Körper. Im Zentrum dessen steht neuerdings die Gesundheit. Deshalb ist es auch notwendig, hierfür ein neues Bewusstsein zu schaffen. Heute weiß man, dass Stress, zu viel Alkohol und Nikotinkonsum Erektionsprobleme wie Impotenz und erektile Dysfunktion auslösen können und diese dann wieder mit Hilfe von Potenzmitteln aus der Versandapotheke behandelt werden müssen. Eine ungesunde Lebensweise mit zu wenig Bewegung und falscher Ernährung, aber auch ein aggressiveres, kompensatorisches und risikoreicheres Verhalten sind Ursachen dafür, dass Männer meistens früher sterben als Frauen.

Doch ist dies allein Erklärung für die unglaubliche Diskrepanz von sieben Jahren in der Lebenserwartung? Experten sagen nein, und stellten, untermauert von wissenschaftlichen und molekularbiologischen Studien, eine atemberaubende Theorie auf: ?Das männliche Gehirn ist androgen-, das der Frau östrogengeprägt. Das androgengeprägte Gehirn erlebt und interpretiert die Welt daher gänzlich anders als das der Frau. Es ist das androgengeprägte Gehirn, das in der gesamten Evolutionsgeschichte Gewalt hervorgebracht hat. Das östrogengeprägte Gehirn der Frau sei dazu nicht fähig. Forschern zufolge ist die Welt des Mannes die Welt der Gewalt. Diese Gewalt richte sich nicht nur gegen Dritte, sondern auch gegen sich selbst, und dies sei die Antwort auf die Frage warum Männer früher sterben als Frauen.

Tags: Männer, Frauen, Gehirn

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