Mann liebt Mann
Wie steht es um die sexuellen Vorlieben der Männer? Diese Frage ist nur schwer zu beantworten, da es kaum sichere Daten zur sexuellen Orientierung in der Bevölkerung gibt. Man nimmt aber an, dass etwa 5% der männlichen Bevölkerung homosexuell bzw. bisexuell sind. In großstädtischen Ballungsräumen sogar bis zu 10%. Dabei ist Homosexualität keine Errungenschaft der Neuzeit. Die Liebe unter Knaben war bereits im alten Griechenland weit verbreitet und der Homosexualität wurde in der Antike eine besondere Form der Erotik zugesprochen.
Wurde im 19. Jahrhundert Homosexualität als Ausdruck einer seelischen Degeneration und einer krankhaften Abweichung von der Norm gesehen, so hat sich in Bereichen der Medizin und Psychotherapie die Überzeugung durchgesetzt, dass Homosexualität weder krankhaft noch behandlungsbedürftig ist, auch nicht minderwertig oder pubertär, sondern ebenso wie Heterosexualität eine mögliche Form erotischer Verbindung und persönlicher Beziehung darstellt. Homosexualität bezeichnet Gefühle wie Liebe und sexuelles Verlangen, die auf Personen des eigenen Geschlechts gerichtet sind. Dass homosexuelle Männer von der Gesellschaft unterdrückt und ausgeschlossen wurden, gründet in erster Linie auf einer Angst vor dem Unbekannten, vor dem, was man nicht verstehen kann und deshalb als unnatürlich abqualifiziert. Sie werden immer noch als ?Warme? und ?Tunten? bezeichnet und beleidigt.
Diese Beschimpfungen zeigen aber nur, wie wenig Ahnung die heterosexuelle Gesellschaft von Menschen dieser sexuellen Ausrichtung hat. Dass schwule Männer über 50, genauso wie heterosexuelle Männer, Erektionsprobleme haben können und sich mit Themen wie Impotenz, erektile Dysfunktion und Potenzmittel wie Cialis beschäftigen, ist für viele konservativ denkende Männer unglaublich. Auf die Frage wie man homosexuell wird, gibt es auch heute noch keine eindeutige Antwort aber verschiedene Theorien. Zum Beispiel weisen eineiige Zwillinge, die ja dasselbe Erbgut haben, in einem hohen Maße auch dieselbe sexuelle Orientierung auf.
Ein ?Homosexualitätsgen? wurde aber bis heute nicht gefunden und erscheint auch nicht wirklich plausibel, da neben angeborenen vor allem auch im Laufe des Lebens erworbene Einflüsse wirksam sein müssen. Psychologen gehen davon aus, dass die Umwelt und insbesondere die Erfahrungen mit den frühen Bezugspersonen in der Kindheit innerhalb der ersten drei, vier Lebensjahre entscheiden, ob jemand hetero-, bi- oder homosexuell wird. Eine erste bewusste Wahrnehmung der eigenen sexuellen Orientierung wird erst ab der Pubertät offenbart. Inwieweit die innere sexuelle Identität auch später gelebt wird, wird vornehmlich von psychischen und sozialen Faktoren weiter beeinflusst. Bis 1972 waren homosexuelle Akte zwischen Männern bei Strafe verboten. In vielen Ländern Europas ist es mittlerweile möglich eine staatliche Registrierung der homosexuellen Partnerschaft zu erlangen.
Tags: Männer, Homosexualität, Orientierung
Die 10 beliebtesten Artikel:
- Frauen verführen ohne sich zu verstellen
- Rollatoren speziell für die Wohnung
- Chat mit Webcam live
- Kostenlose Strickanleitungen für Jung und Alt
- Im privaten Umfeld einen Dieb überführen
- Die Kurtisane von Escort Wien und ihr Geschäftsmann
- Ein Handy für den Notfall ? egal ob für jung oder alt
- Hilfsmittel für Senioren - Treppenlifte
- Santander CleverCard ideal für Reise und Urlaub
- Videoüberwachung in den Medien