Neurodermitis

Sie können einem das Leben zur Hölle machen; rote, juckende, oft auch nässende Pusteln auf der Haut. Die Ursachen der Neurodermitis liegen noch weitgehend im Dunkeln. Man vermutet, dass viele verschiedene Faktoren eine Rolle spielen, und das macht die Behandlung so schwierig. Die Ekzeme treten hauptsächlich im Gesicht, an Hals, Nacken, Schultern und Brust auf. Jeder Betroffene leidet darunter sehr. Besonders als junge Frau, wenn man natürlich schön aussehen möchte, ist es sehr frustrierend, dass man nicht jedes Hautpflege Produkt benutzen kann.

Frauen, die an Neurodermitis leiden, müssen auch äußerst vorsichtig bei der Faltenbehandlung Ihrer Haut sein, da die ohnehin gestresste Haut aggressiv auf Faltencreme oder Anti Aging Creme aus der Online Apotheke reagieren könnte. Oft sind auch Gelenkbeugen und Gesäß betroffen. Und die Pusteln jucken so fürchterlich, dass man gar nicht anders kann, als sich zu kratzen. Das setzt einen Teufelskreis in Gang. Denn durch das Kratzen entstehen Wunden, die sich entzünden können. Meist ist die Haut des Neurodermitikers trocken und spröde, da bei ihm das Wasserbindungsvermögen der Haut beeinträchtigt ist.

Die Krankheit tritt oft schubweise auf. Zwischendurch kann der Patient immer wieder beschwerdefrei sein. Die Ursachen einer Neurodermitis können sehr vielfältig und individuell verschieden sein. Vererbung, psychische Ursachen aber auch Ernährung und Umweltfaktoren, wie Klima und Jahreszeit, spielen eine Rolle. Deshalb ist es für den Arzt nicht immer ganz leicht, den Auslöser und damit auch die richtige Therapie zu finden. Oft leidet der Neurodermitiker gleichzeitig auch noch unter allergischem Asthma bronchiale oder Heuschnupfen. Meistens bricht die Neurodermitis schon im Kleinkindalter aus und kann ganz unterschiedlich verlaufen. Oftmals wird die Symptomatik in höherem Lebensalter schwächer oder verliert sich ganz.

Allerdings gibt es aber auch immer wieder Fälle, in denen die Krankheit erst nach der Pubertät oder im Erwachsenenalter auftritt. Psychische Faktoren spielen eine wichtige Rolle. Der erste Schub einer Neurodermitis, und auch alle weiteren Schübe im Verlauf der Erkrankung, kann durch die verschiedensten Ursachen ausgelöst werden. Psychische Probleme oder ein seelischer Schock, hoher Leistungsdruck wie beispielsweise Prüfungsangst, und private oder berufliche Konflikte können der Anfang einer Neurodermitis sein, die ganz plötzlich, wie aus heiterem Himmel, ausbricht, und oft auf ebenso unvorhersehbare Weise wieder verschwindet. Aber auch Allergene können eine Neurodermitis auslösen; Umweltgifte, Wasch-, Putz- oder Desinfektionsmittel, Kosmetika oder bestimmte Nahrungsmittel. Allerdings verschwindet der Ausschlag in diesem Fall leider nicht, wenn der Patient nicht mehr mit dem allergenen Stoff in Berührung kommt, sondern die Symptome bleiben bestehen. Die Allergene haben den Schub lediglich in Gang gesetzt.

Tags: Neurodermitis, Haut, Ursachen

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