Schwangerschaftsbeschwerden

Auch wenn eine Schwangerschaft keine Krankheit ist, leiden dennoch viele Frauen in dieser Zeit der freudigen Erwartung an mehr oder weniger lästigen Wehwehchen. In den meisten Fällen lassen sich diese mit sanften Methoden lindern. Auch kann man durch regelmäßiges Bewegungstraining, wie zum Beispiel Spazieren gehen oder Schwimmen, dazu beitragen, dass diese Beschwerden erst gar nicht auftreten. Atemgymnastik, Yoga und Massagen halten den ganzen Körper in Schwung, sodass weder niedriger Blutdruck noch Kranpfadern oder Muskelverspannungen im Rücken das Wohlbefinden beeinträchtigen. Am Anfang der Schwangerschaft leiden viele Frauen an Übelkeit und Erbrechen.

Ob dafür das Ungleichgewicht des Blutzuckers, Kreislaufschwierigkeiten oder die Hormonumstellung verantwortlich ist, bleibt in der Wissenschaft bislang noch unklar. Um der Morgenübelkeit Abhilfe zu schaffen, hat sich als nützlich erwiesen, vor dem Aufstehen ein Stück trockenes Brot oder einen Zwieback zu essen. Obst, das reich an Vitamin C ist, wie zum Beispiel Kiwis und schwarze Johannesbeeren, sind auch hilfreich. Schwangere sollten mehrere kleine Mahlzeiten über den ganzen Tag verteilt essen, und vor dem Schlafengehen einen Apfel knabbern, um den Blutzuckerspiegel konstant zu halten. Da in der Schwangerschaft der Östrogenspiegel kontinuierlich ansteigt, wird die Entstehung von Wassereinlagerungen (Ödeme) im Gewebe begünstigt. Am Ende der Schwangerschaft leiden viele Frauen an geschwollenen Knöcheln oder Händen. Ursache hierfür ist die Gewichtszunahme und die zusätzliche Kreislaufbelastung. Man kann folgendes tun, um Ödemen vorzubeugen. Legen Sie Ihre Beine und Füße so oft wie möglich hoch. Ziehen Sie vor dem Aufstehen Stützstrümpfe an, und tragen sie diese auch den ganzen Tag. Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung. Trinken Sie viel, um Ihre Nieren zu unterstützen.

Wadenkrämpfe treten überwiegend nachts auf. Versuchen Sie, in akuten Fällen, herumzulaufen und die Beine zu massieren. Um Krämpfe zu verhindern, können Magnesiumtabletten helfen. Rückenbeschwerden in der Schwangerschaft sind auf ähnliche Ursachen wie Kopfschmerzen zurückzuführen. Die Nacken- und Schultermuskeln sind überlastet und dies führt nicht nur zu Spannungskopfschmerzen sondern auch zu Schmerzen im Rückenbereich. Kopfschmerzen sind außerdem ein Zeichen von Überforderung. Daher sollten Schwangere so oft wie möglich eine Pause einlegen. Wenn Kopfschmerzen das erste Mal während der Schwangerschaft auftreten, muss dies dringend mit dem Arzt besprochen werden.

Verläuft die Schwangerschaft ohne gesundheitliche Probleme, ist die größte Sorge vieler Frauen die Schwangerschaftsstreifen. Bei schneller Gewichtszunahme und wenn der Bauch in der Schwangerschaft sehr groß wird, kann es passieren, dass zu stark gedehnte Gewebefasern reißen. Die bläulich-roten Streifen schimmern zuerst am Unterbauch durch. Hüften und Beine können aber auch betroffen sein. Diese Dehnungsstreifen verändern sich nach der Schwangerschaft und haben dann eine weißliche Farbe. Durch eine gute Hautpflege kann man dem vorbeugen. Massieren Sie die gefährdeten Stellen täglich mit Öl oder bestellen Sie eine Dehnungsstreifen Creme zur Behandlung der bereits entstandenen Schwangerschaftsstreifen. Und wenn man dann noch ein wenig auf sein Gewicht achtet, steht einem vollkommenen Mutterglück nichts mehr im Wege.

Tags: Schwangerschaft, Frauen, Beine

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