Videoüberwachung in den Medien
In letzter Zeit ist sie häufiger in den Medien zu finden: Die Videobüerwachung. Vor allem der Wunsch nach mehr, auf der anderen Seite aber auch der Protest gegen zu viel Videoüberwachung bestimmen die Diskussion. Wieder entfacht wurde das Thema nach dem brutalen Gewaltverbrechen in München-Solln. Hier wurde ein 50-jähriger Mann von zwei Jugendlichen zu Tode geprügelt, weil er verhindern wollte, dass diese mehrere Kinder angreifen.
Die Innenministerin Bayerns forderte in einer erste Reaktion die Bahn auf, mehr Überwachungskameras zu installieren. Doch hätte Videoüberwachung hier geholfen? Die Jugendlichen haben im Affekt gehandelt und sich auch nicht um irgendwelche Zeugen gekümmert. Warum sollten sie dann Respekt vor Überwachungskameras haben? Einzig bei der Aufklärung des Falles könnte man Videoaufnahmen gut verwenden.
Im Gegenzug protestierten unter dem Namen "Freiheit statt Angst" tausende Menschen in Berlin gegen die zunehmende Videoüberwachung. An jeden Neubau, so scheint es, werden immer auch gleich Überwachungskameras angebracht, die häufig nicht nur den Eingangsbereich des Gebäudes, sondern auch gleich ein Stückchen Bürgersteig mitfilmen.
Tags: Videoüberwachung, Jugendlichen, Respekt
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