Wie sicher sind Produkte aus der Online Apotheke?

In einer Online Apotheke oder auch Versand Apotheke kann man Potenzmittel rezeptfrei ganz einfach von zu Hause aus kaufen. Das wahrscheinlich bekannteste Potenzmittel ist Viagra. Wird Viagra von einem Arzt verschrieben, dann ist die übliche Dosierung 25-100 mg, die als Tablette eine Stunde vor dem Geschlechtsverkehr eingenommen werden soll. Für jeden Mann muss die geeignete Dosierung gefunden werden, die bei bestmöglicher Wirkung ein Minimum an Nebenwirkungen besitzt. Während für einen bereits 25 mg ausreichend sind, benötigt ein anderer 100 mg. Wird diese Vorgangsweise eingehalten, erreichen Männer in 7 von 10 Fällen eine ausreichende Erektion. Die Wirkung der Tablette dauert etwa 30 Minuten bis maximal 2 Stunden. Erfolgt die Tabletteneinnahme auf vollen Magen, kann sich der Wirkungseintritt verzögern. Das Potenzmittel sollte auch nur einmal täglich verwendet werden.

Viagra hat bezüglich der Behandlung von Impotenz einen unglaublichen Siegeszug um den ganzen Erdball hinter sich gebracht. Weltweit wurde das Medikament von mehr als 6 Millionen Männern verwendet und das Arzneimittel in unzähligen wissenschaftlichen Studien an tausenden von Männern auf Herz und Nieren geprüft. Daher weiß man auch um die möglichen Gefahren und Nebenwirkungen. Auch wenn Viagra ein Potenzmittel ist, das erektile Dysfunktion behandelt, ist es doch ein Medikament, das seine Wirkung prinzipiell im gesamten Körper entfaltet. Häufige Nebenwirkungen betreffen Kopfschmerz, Gesichtsräte, Sehstörungen und Schwindel, wobei diese Erscheinungen in der Mehrzahl als ungefährlich und vorübergehend einzustufen sind. Am häufigsten wird über Kopfschmerz berichtet, der in 15-30% der Fälle auftritt und in Zusammenhang mit der Höhe der eingenommenen Dosis des Medikaments steht. Dass Viagra jedoch nur nach genauer ärztlicher Untersuchung verschrieben werden darf, hat einen guten Grund.

Verwendet ein Mann neben Viagra auch noch andere Medikamente, so genannte Nitropräparate, die zusätzlich Stickstoffmonoxid zuführen, dann kann es zu lebensbedrohlichen Kreislaufproblemen kommen. Solche Nitropräparate (zum Beispiel Nitro-Sprays oder Nitro-Pflaster) werden beispielsweise bei Angina pectoris im Rahmen von Herzkranzgefäßerkrankungen verordnet. In manchen Fällen müssen sich Männer vor der Verwendung von Viagra einer genauen Untersuchung ihres Herz-Kreislauf-Systems unterziehen, da sexuelle Aktivität auch eine körperliche Belastung darstellt. Erst wenn der Arzt das O.K. für den ?Lustspender? gegeben hat, sollte man ihn auch verwenden. Mittlerweile gibt es auch schon klare und deutliche Richtlinien, wer Viagra einnehmen darf und wer sich besser einer anderen Therapieform bedienen sollte. Die pharmazeutische Industrie ist durch den Erfolg von Viagra ermutigt worden die Suche nach der perfekten Potenzpille für den Mann fortzusetzen. Denn obwohl Viagra zu einem Quantensprung in der Behandlung von Erektionsproblemen geführt hat, besteht noch Raum zur Verbesserung.

Tags: Viagra, Potenzmittel, Nebenwirkungen

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