Wie und warum man sich schmückt
Manche Menschen erachten schönen und eleganten Schmuck als etwas Sinnloses und wollen kein Geld dafür ausgeben, doch bei den meisten ist es genau andersherum: Sie sehen ein bestimmtes Schmuckstück, die Form, Farbe und insgesamt das ganze Aussehen fasziniert sie und bei einem erträglichen Preis befindet sich die Silberkette oder das Edelsteinarmband im eigenen Besitz.
Seit der Epoche der Altsteinzeit formen die Menschen Gegenstände um und tragen sie als Schmuck am Körper. Zwar wurden zu dieser Zeit eher Tierknochen anstelle von Edelsteinen verwendet, die Form der Halskette war aber bereits bekannt, denn obwohl sich Schmuck über die Zeit verändert und sich den ästhetischen Bedürfnissen der Menschen in einem gewissen Jahrhundert anpasst, so bleibt die Grundidee des Schmückens doch erhalten. So wird aus einer Kette aus Schneckenhäusern vielleicht in der Geschichte der Menschheit ein Goldkettchen mit Diamantenanhänger, das Grundprinzip ist immer noch gleich.
Nur warum schmücken sich die Menschen überhaupt? Ist es nicht eher lästig, Dinge mit sich herumzutragen, die man nicht unbedingt braucht? Das Tragen von Schmuck hat viele Gründe. Viele Menschen wollen mit besonderem Schmuck auf sich aufmerksam machen. Während manche Goldarmbänder durch die dezente Eleganz einfach nur die Attraktivität steigern sollen, so versuchen andere Menschen, mit extravaganten teilweise sehr großen Stücken Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Im Grunde gilt: Der Schmuck spiegelt einen Teil der Persönlichkeit wieder. Schließlich wählt der Träger seine Schmuckstücke sorgfältig und durch das eigene Gefallen aus.
Auch als Statussymbol eignet sich Schmuck, denn an ranghohen Menschen entdeckt man teureren Schmuck als an Menschen der Mittelklasse. Während die einen Silberketten mit Edelsteinen tragen, laufen andere mit billigem Modeschmuck herum. Aber auch persönliche Motive können hinter einem solchen Kauf stecken, schließlich eignet sich Schmuck hervorragend zum Verschenken bei wichtigen Anlässen und binden so Erinnerungen und Menschen an Gegenstände, die durch das Tragen des Schmuckes immer in den Gedanken des Trägers anwesend sein können.
Tags: Schmuck, Menschen, Edelsteinen
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